Hinter dem Brücktorpark beginnt die Stadt zu atmen – durch Kleingärten, Naturpfade und die sanften Hänge der Knappehalde. Wer hochsteigt, bekommt Ruhrpanorama deluxe: Blick auf das CentrO, den Gasometer, in der Ferne die Halde Haniel. Danach geht’s auf alten Gleisen entlang – ein Stück HOAG-Bahntrasse, heute wildromantisch begrünt und voller Kontraste. Ihr erreicht Haus Ripshorst am Rhein-Herne-Kanal, wo sich Industrienatur und Wasserlandschaft begegnen.
Weiter südlich spannt sich die Ripshorster Brücke über den Kanal – im Blick: der „Zauberlehrling“, der tanzende Strommast. Kurz darauf öffnet sich das Panorama an der Marina Oberhausen, wo die Tausendfüßlerbrücke über Kanal, Emscher und A42 führt – ein Ort, der sich anfühlt wie Urban-Poetry aus Stahl. Der Gasometer thront gegenüber – Landmarke, Galerie, Dachterrasse. Wer Zeit mitbringt, erlebt hier Ausstellungskunst mit Fernsicht.
Zum Finale geht’s über das alte Klärbecken der Zeche Osterfeld in den OLGA-Park: Weitläufig, grün, mit Aussichtsturm – ein Ort zum Runterkommen und Durchatmen. Der Trail endet in der Siedlung Eisenheim, dem Ursprung des Ruhrarbeitergeists. Hier trifft Geschichte auf Zukunft, Stadt auf Strukturwandel.
Der Startpunkt liegt direkt am Hauptbahnhof Oberhausen (Willy-Brandt-Platz 1, 46045 Oberhausen). Mit dem Auto ist die Anreise über mehrere Autobahnen möglich:
Startpunkt ist der Vorplatz des Hauptbahnhofs Oberhausen. Von dort geht ihr geradewegs in den Grillopark, passiert das Rathaus und erreicht nach wenigen Minuten den Theaterplatz mit dem denkmalgeschützten Ebertbad. Direkt daneben laden ZAZA’s Espressobar oder Oli’s Büdchen auf einen kurzen Stopp ein. Danach führt euch der Weg über den Brücktorpark und weiter durch eine Kleingartensiedlung, bis die Route die Knappehalde erreicht. Der alternative Aufstieg zum Aussichtsturm lohnt sich – bei klarer Sicht erkennt ihr das CentrO, den Gasometer und in der Ferne sogar die Halde Haniel.
An der Ostseite der Halde folgt ihr dem Weg am Hostel Veritas vorbei, wo ihr bei Bedarf Pausenstop einlegen könnt. Danach verläuft der Trail auf einem Stück der historischen HOAG-Bahntrasse, einer stillgelegten Güterbahnlinie, die heute als grüner Rad- und Wanderweg genutzt wird. Nach einem kurzen Stück erreicht ihr den Gleispark Frintrop und wenig später den Gehölzgarten Ripshorst mit dem Haus Ripshorst, einem Besucherzentrum des Regionalverbandes Ruhr – perfekt für eine kurze Pause oder einen kleine Ausstellung.
Anschließend folgt ihr dem Rhein-Herne-Kanal, überquert die Ripshorster Brücke und habt freie Sicht auf den ikonischen Zauberlehrling. Weiter geht es zur Marina Oberhausen, wo ihr über die markante Tausendfüßlerbrücke mit Blick auf den Gasometer das Wasser- und Verkehrsband des Ruhrgebiets überquert.
Wer mag, legt einen Abstecher ins CentrO ein – hier trifft Industriekulisse auf urbanen Lifestyle. Danach führt euch der Trail über das alte Klärbecken der Zeche Osterfeld in den OLGA-Park, ein weitläufiges ehemaliges Landesgartenschau-Gelände mit Aussichtsturm. Durch eine Kleingartenanlage erreicht ihr zum Abschluss die Siedlung Eisenheim, wo eure Tour endet. Über die gute ÖPNV-Anbindungen geht es ohne lange Wartezeiten direkt zurück zum Hauptbahnhof.