Knappenhalde, Oberhausen
Wanderweg

Urban.Trail – Erlebnis.Pfad durch Oberhausen

Leicht
11,0 km
2:44 h
51
52 m
64 m
28 m

Startpunkt Hauptbahnhof Oberhausen, Vorplatz am Haupteingang
Zielpunkt Siedlung Eisenheim
Der Urban.Trail Oberhausen ist euer Ticket in den Mix aus Industriekultur, Wasserwelten und urbanem Grün – mitten im Revier, mitten im Flow. Startpunkt: Hauptbahnhof Oberhausen. Von hier taucht ihr ein in die Stadt zwischen Hochofen-Charme und Kaffeeduft. Der Weg führt durch den Grillopark, vorbei am Rathaus, wo Geschichte auf Gegenwart trifft. Spätestens bei einem Stopp in ZAZA’s Espressobar oder Oli’s Büdchen am Ebertbad wird klar: Hier läuft Kultur auf Koffein, wie es nur im Ruhrgebiet funktioniert.

Hinter dem Brücktorpark beginnt die Stadt zu atmen – durch Kleingärten, Naturpfade und die sanften Hänge der Knappehalde. Wer hochsteigt, bekommt Ruhrpanorama deluxe: Blick auf das CentrO, den Gasometer, in der Ferne die Halde Haniel. Danach geht’s auf alten Gleisen entlang – ein Stück HOAG-Bahntrasse, heute wildromantisch begrünt und voller Kontraste. Ihr erreicht Haus Ripshorst am Rhein-Herne-Kanal, wo sich Industrienatur und Wasserlandschaft begegnen.

Weiter südlich spannt sich die Ripshorster Brücke über den Kanal – im Blick: der „Zauberlehrling“, der tanzende Strommast. Kurz darauf öffnet sich das Panorama an der Marina Oberhausen, wo die Tausendfüßlerbrücke über Kanal, Emscher und A42 führt – ein Ort, der sich anfühlt wie Urban-Poetry aus Stahl. Der Gasometer thront gegenüber – Landmarke, Galerie, Dachterrasse. Wer Zeit mitbringt, erlebt hier Ausstellungskunst mit Fernsicht.

Zum Finale geht’s über das alte Klärbecken der Zeche Osterfeld in den OLGA-Park: Weitläufig, grün, mit Aussichtsturm – ein Ort zum Runterkommen und Durchatmen. Der Trail endet in der Siedlung Eisenheim, dem Ursprung des Ruhrarbeitergeists. Hier trifft Geschichte auf Zukunft, Stadt auf Strukturwandel.

Der Startpunkt liegt direkt am Hauptbahnhof Oberhausen (Willy-Brandt-Platz 1, 46045 Oberhausen). Mit dem Auto ist die Anreise über mehrere Autobahnen möglich:

  • A40 aus Richtung Essen oder Duisburg (Abfahrt Mülheim-Styrum/Oberhausen),
  • A42 (Emscherschnellweg, Abfahrt Oberhausen-Zentrum),
  • A516, die direkt bis zum Bahnhof und in das Stadtzentrum führt.
    Von dort folgt ihr der Beschilderung „Zentrum“ und fahrt Richtung Hauptbahnhof.

Mehrere Parkhäuser befinden sich in direkter Nähe, u. a. das Parkhaus Hauptbahnhof, das Parkhaus am Bert-Brecht-Haus oder am Centro Oberhausen (wenn ihr dort in die Tour einsteigen möchtet).

Der Hauptbahnhof Oberhausen ist bestens angebunden: Verschiedene ICE- und IC-Verbindungen verbinden Oberhausen mit Düsseldorf, Köln, Dortmund, Hannover und Amsterdam. Regional erreicht ihr die Stadt über die RE 1, RE 3, RE 5, RE 6, RE 19 sowie die S-Bahn-Linien S2 und S3. Zahlreiche Buslinien und Trams der STOAG verkehren ebenfalls ab dem Bahnhofsvorplatz – ideal für An- oder Rückfahrt.

Startpunkt ist der Vorplatz des Hauptbahnhofs Oberhausen. Von dort geht ihr geradewegs in den Grillopark, passiert das Rathaus und erreicht nach wenigen Minuten den Theaterplatz mit dem denkmalgeschützten Ebertbad. Direkt daneben laden ZAZA’s Espressobar oder Oli’s Büdchen auf einen kurzen Stopp ein. Danach führt euch der Weg über den Brücktorpark und weiter durch eine Kleingartensiedlung, bis die Route die Knappehalde erreicht. Der alternative Aufstieg zum Aussichtsturm lohnt sich – bei klarer Sicht erkennt ihr das CentrO, den Gasometer und in der Ferne sogar die Halde Haniel.

An der Ostseite der Halde folgt ihr dem Weg am Hostel Veritas vorbei, wo ihr bei Bedarf Pausenstop einlegen könnt. Danach verläuft der Trail auf einem Stück der historischen HOAG-Bahntrasse, einer stillgelegten Güterbahnlinie, die heute als grüner Rad- und Wanderweg genutzt wird. Nach einem kurzen Stück erreicht ihr den Gleispark Frintrop und wenig später den Gehölzgarten Ripshorst mit dem Haus Ripshorst, einem Besucherzentrum des Regionalverbandes Ruhr – perfekt für eine kurze Pause oder einen kleine Ausstellung.

Anschließend folgt ihr dem Rhein-Herne-Kanal, überquert die Ripshorster Brücke und habt freie Sicht auf den ikonischen Zauberlehrling. Weiter geht es zur Marina Oberhausen, wo ihr über die markante Tausendfüßlerbrücke mit Blick auf den Gasometer das Wasser- und Verkehrsband des Ruhrgebiets überquert.

Wer mag, legt einen Abstecher ins CentrO ein – hier trifft Industriekulisse auf urbanen Lifestyle. Danach führt euch der Trail über das alte Klärbecken der Zeche Osterfeld in den OLGA-Park, ein weitläufiges ehemaliges Landesgartenschau-Gelände mit Aussichtsturm. Durch eine Kleingartenanlage erreicht ihr zum Abschluss die Siedlung Eisenheim, wo eure Tour endet. Über die gute ÖPNV-Anbindungen geht es ohne lange Wartezeiten direkt zurück zum Hauptbahnhof.

Achtet an Straßenüberquerungen auf den Verkehr. Einige Abschnitte sind aufgrund von Treppen nicht kinderwagentauglich. Hunde bitte anleinen.

Achtet an Straßenüberquerungen auf den Verkehr. Einige Abschnitte sind aufgrund von Treppen nicht kinderwagentauglich. Hunde bitte anleinen.

Nehmt euch Zeit für einen Besuch des Gasometers Oberhausen. Die Wechselausstellungen in dem beeindruckenden Industriedenkmal gehören zu den spannendsten Kunsterlebnissen des Ruhrgebiets. Besonders lohnenswert: der Aufstieg auf die Dachterasse, von der ihr einen einzigartigen Blick über das Ruhrgebiet genießen könnt.

Der Urban.Trail ist mit einem stilisierte Kürzel „UT“ in kräftigem Dunkelgrün auf leuchtend gelbem Hintergrund gekennzeichnet. Entlang der Route dient das Zeichen als Orientierungshilfe – folgt einfach dem „UT“, um den Verlauf des Trails sicher und intuitiv nachzuvollziehen. Entlang des Trails finden sich noch weitere Inszenierungselemente die Zeigen, dass ihr euch auf dem Trail befindet.

Karte