Dieses Jahr kommt die Manifesta ins Ruhrgebiet und zeigt vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 zeitgenössische Kunst an Orten, die sonst selten im Fokus stehen. Ein zentrales Thema der Biennale ist die Nutzung von leerstehenden Kirchen aus der Nachkriegszeit, die in mehreren Städten des Ruhrgebiets zu Räumen für künstlerische und gesellschaftliche Projekte werden.
Die Biennale arbeitet eng mit lokalen Initiativen, Kollektiven und Kunstschaffenden zusammen. Über einen offenen Projektaufruf wurden Ideen gesucht, wie diese Kirchenräume neu interpretiert und als nicht‑religiöse Orte für Austausch, Beteiligung und kreative Arbeit genutzt werden können. Eine Jury aus regionalen und internationalen Expert:innen hat Projekte ausgewählt, die das Ruhrgebiet als urbanen Kulturraum sichtbar machen.
Für Besucher:innen aus der Region wie auch von außerhalb bietet die Manifesta 16 Ruhr einen neuen Blick auf Architektur, Stadtgesellschaft und künstlerische Praxis. Installationen, Performances und partizipative Formate entstehen bewusst außerhalb klassischer Ausstellungssituationen – und eröffnen neue Perspektiven auf das Ruhrgebiet und seine urbanen Räume.