Das Bild zeigt den Doppelbock der Zeche Zollverein in Essen

1 Tag unterwegs in Bochum und Dortmund

Der Tag beginnt mit einem Besuch im Deutschen Bergbaumuseum in Bochum. Mit dem imposanten Fördergerüst und dem Anschauungsbergwerk in 20 m Tiefe führt das größte Bergbau-Museum der Welt in die Arbeit Untertage ein; die neu konzipierte Dauerausstellung macht die vielen Facetten des Lebens mit dem Bergbau erlebbar.

Weiter geht es in die größte Stadt der Region, nach Dortmund. Wo ehemals der Dreiklang aus Kohle, Stahl und Bier den Takt vorgab, ist innerhalb von nur 20 Jahren der PHOENIX See mit seiner Seepromenade und reichhaltiger Gastronomie entstanden. Dass diese Lage direkt am Wasser sehr begehrt ist, zeigt die vielfältige Wohnbebauung.  Hier bietet sich nach einem Rundgang eine Mittagspause an.

Frisch gestärkt geht es zur dritten Station der Fahrt: zur Kokerei Hansa, einem der Highlights der Industriekultur in der Region. Früher wurde auf der riesigen Anlage aus Kohle Koks gebacken; heute kann das Areal erkundet und einer der alten Gaskompressoren im Schaubetrieb erlebt werden. So wird die Vergangenheit lebendig.

Leistungen:

  • Eintritt Deutsches Bergbaumuseum Bochum
  • Führung PHOENIX See, Dortmund
  • Eintritt & Führung Kokerei Hansa, Dortmund

„Bausteine“ / Alternativen

Deutsches Fußball-Museum

Das Ruhrgebiet ohne Fußball undenkbar! So war es fast selbstverständlich, dass 2015 in Dortmund das Deutsche Fußballmuseum seinen Platz gefunden hat. Über 1.600 Ausstellungsstücke wie der WM-Ball 1954 oder der Schuh von Mario Götze vom WM-Finale 2014 oder die 360 Grad Bundesliga-Show versprechen Gänsehautmomente für Fans.  

Jahrhunderthalle Bochum

Die filigrane Stahlkonstruktion diente zunächst als repräsentativer Ausstellungspavillon auf der Gewerbeausstellung 1902 in Düsseldorf. Anschließend wurde die Halle als Gaskraftzentrale in Bochum genutzt. Heute ist das Industriebauwerk der bedeutendste Spielort der Ruhrtriennale.