Das Bild zeigt den Ausblick auf den Landschaftspark Duisburg Nord.

Industriekultur – Erste Eindrücke

Der Tag beginnt mit einer Führung durch die Margarethenhöhe. Anfang des 20. Jahrhunderts baute die Margarete-Krupp-Stiftung die Gartenstadt im Essener Süden mit idyllischen Hausformen und Wohnungen, die bezahlbar waren. Besonders der Marktplatz mit dem ehemaligen Kruppschen Konsum und dem „Gasthaus Zur Margarethenhöhe“ ist ein Highlight und heute immer noch der Mittelpunkt der Siedlung.

Weiter geht es in Duisburg mit einer Führung durch den Landschaftspark Duisburg-Nord. Auf dem Gelände der stillgelegten Eisenhütte der Firma Thyssen verbinden sich Industriekultur, Natur und, mit Einbruch der Dämmerung, ein faszinierendes Lichtspektakel. Ein Aufstieg auf den Hochofen wird belohnt mit einem Blickt über die Region. Wieder am Boden überraschen seltene Pflanzenarten, die sich das Gelände der großen Industrieanlage zurück erobern. Für eine Mittagspause bietet sich nun z. B. das „Hauptschalthaus“ im Landschaftspark Duisburg-Nord an. Über eine Auswahl an verschiedenen Restaurants verfügt der Innenhafen Duisburg. Alternativ geht es direkt weiter zum UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. Auch dort stehen vom Imbiss bis zum hochwertigen Restaurant verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Der Tag endet mit der Führung „Über Kohle und Kumpel“ im UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. Diese Zeche ist eines der beeindruckendsten Denkmäler der Industriekultur. Von 1851 bis Dezember 1986 wurde hier Steinkohle gefördert und war einst die größte Steinkohlenzeche der Welt. Heute ist sie ein Symbol des Wandels des Ruhrgebiets vom Kohlenpott zum Kulturzentrum.

 Leistungen:

  • Führung Margarethenhöhe, Essen
  • Führung Landschaftspark Duisburg-Nord
  • Führung UNESCO-Welterbe Zollverein

 

„Bausteine“ / Alternativen

 

Schiffsrundfahrt Binnenhafen Duisburg:

Sie fahren vorbei an hochaufragenden Kränen und fußballfeldgroßen Lagerhallen und beobachten, wie die unterschiedlichsten Güter aus aller Welt umgeschlagen werden. Sie erhalten hautnah einen Eindruck davon, was Welthandel bedeutet. Der Hafen ist der größte Binnenhafen Europas und konnte 2016 seinen dreihundertsten Geburtstag feiern.

Ruhr Museum, Essen

Hier werden Mythen, Bilder und Phänomene des Ruhrgebiets ebenso gezeigt, wie die lange Geschichte der Industrialisierung und ihre Folgen. Das Ruhr Museum findet in der alten Kohlenwäsche der Zeche Zollverein Platz, einer riesigen umhüllten Maschine zur Aufbereitung der geförderten Kohle. Dies spielt inhaltlich und ästhetisch in die Präsentation der Sammlungen mit hinein. Betreten wird das Gebäude über eine spektakulär beleuchtete Rolltreppe.