Das Bild zeigt die Halde Hoheward in Herten

Ruhrgebiet – Gestern und Heute

Eure viertägige Reise durch das Ruhrgebiet startet mit einem Spaziergang über das Gelände der Zeche Ewald im Hertener Süden. Eine Zechenarchitektur der ganz besonderen Art aus drei verschiedenen Bergbau-Epochen prägt den Standort. Am 28. April 2000 wurde die Kohleförderung eingestellt, ihren Ruhrgebiets-Charme hat die Zeche Ewald jedoch bis heute nicht verloren. Anschließend geht es auf die benachbarte Halde Hoheward*, welche mit 152 Meter Höhe eine der größten ihrer Art ist und somit ein bedeutendes Wahrzeichen des Reviers darstellt. Gemeinsam mit der benachbarten Halde Hoppenbruch bildet sie die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets. Bewundert auf der Halde die beeindruckende Aussicht über die Region und bestaunt das große Horizont-Observatorium sowie die Horizontal-Sonnenuhr mit dem großen Obelisken. Abgerundet wird der Tag mit einem Rundgang durch den Landschaftspark Duisburg-Nord. Das ehemals von der Firma Thyssen betriebene Eisenhüttenwerk prägte den Park industriegeschichtlich und zeigt somit eindrucksvoll den Strukturwandel im Ruhrgebiet.

Der zweite Tag beginnt mit einer Führung durch das Folkwang Museum in Essen. Anfang 2010 wurde der Museumsneubau feierlich eingeweiht. Bewundert Malereien, Skulpturen und Fotografien der berühmten Folkwang-Sammlung. Bei einer anschließenden Stadtrundfahrt lernt ihr die Stadt Essen mit all ihrer kulturellen Vielfalt und Schönheit kennen.

Am nächsten Tag startet ihr mit einer Führung durch das UNESCO-Welterbe Zollverein. Die im Jahre 1986 stillgelegte Anlage war einst das größte Steinkohlebergwerk Europas und ist heute unter anderem Zentrum für Kunst und Kultur. Im Anschluss bietet sich ein Besuch des Ruhr Museums an, welches über eine spektakulär beleuchtete Rolltreppe auf 24 Meter Höhe betreten wird und sich in der alten Kohlewäsche des Welterbes Zollverein befindet. Der Fokus des Museums liegt auf der Geschichte der Industrialisierung und ihren Folgen. Um diesen Tag abzurunden, besucht ihr anschließend das Deutsche Bergbau-Museum in Bochum. Bestaunt 22 Meter unter der Erde das Anschauunsgbergwerk und bekommt einen Einblick in die Lebens- und Alltagswelt des Bergbaus. Genießt daraufhin die Aussicht vom 71 Meter hohen Förderturm. Der Tag endet mit einem Bummel durch das legendäre Kneipen- und Ausgehviertel Bermuda3eck.

Den letzten Tag verbringt ihr in der gemütlichen Kleinstadt Hattingen. Los geht’s in der 1854 gegründeten Henrichshütte, wo einst Erz und Kohle gefördert wurden. Ihr verfolgt den „Weg des Eisens“ vom Materialfluss von Erz und Koks bis zum flüssigen Roheisen. Eine Führung durch die historische Altstadt Hattingenswirdeure Reise durch das facettenreiche Ruhrgebiet abschließen.

Leistungen:

  • Reiseleitung: Zeche Ewald, & Landschaftspark DU-Nord
  • Eintritt & Führung Museum Folkwang, Essen
  • Stadtrundfahrt Essen (im eigenen Bus)
  • Führung UNESCO-Welterbe Zollverein, Essen
  • Eintritt & Führung Ruhr Museum, Essen
  • Eintritt & Führung Deutsches Bergbaumuseum, Bochum
  • Eintritt & Führung Henrichshütte Hattingen
  • Führung historische Altstadt Hattingen

*Halde Hoheward: Befahrung der Halde nur im Rahmen einer Begleitung durch RuhrTour möglich.