Typisch radrevier.ruhr
Das Foto zeigt drei Radfahrer auf der Halde Norddeutschland in Neukirchen-Vluyn

Typisch radrevier.ruhr - Bahntrassen, Halden, Zechen, Arbeitersiedlungen und mehr

Es gibt viele Radreiseregionen in Deutschland, aber das radrevier.ruhr ist mit seinem speziellen Angebot einfach etwas ganz Besonderes. Das Ruhrgebiet ist eine der wenigen urbanen Radreiseregionen, die ein dichtes, touristisches Radwegenetz mit dem reichhaltigen Angebot und dem Komfort eines Städtereiseziels vereint. Die beindruckende Industriekultur wird dabei zum wichtigsten Alleinstellungsmerkmal. Neben den stillgelegten Industriedenkmälern erzählen auch die Halden und Arbeitersiedlungen die Geschichte des Ruhrgebiets. Für Radler zählen vor allem die vielen zu Radwegen ausgebauten Bahntrassen sowie die am Wasser gelegenen Treidelpfade und Kanaluferwege zu den Highlights einer Radreise ins Ruhrgebiet.

Was das Radfahren im Ruhrgebiet so besonder macht!

Das Foto zeigt zwei Radfahrer auf der König-Ludwig-Trasse

Bahntrassenradeln im Ruhrgebiet

Einst als Schienenwege das zentrale Rückgrat der Industrialisierung, gehören die Radwege auf den ehemaligen Bahntrassen heute zu den Aushängeschildern des radrevier.ruhr. Abseits des Straßenverkehrs und ohne nennenswerte Steigungen verbinden die Bahntrassen viele industriekulturelle Sehenswürdigkeiten. Entspannter und sicherer kann ein Radurlaub kaum sein.

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Das Foto zeigt drei Radfahrer vor der Zeche Sterkrade in Oberhausen

Gewaltige Industriekultur

Mit dem Rad durch ein stillgelegtes Hüttenwerk vorbei an Hochöfen zu fahren, einen Spaziergang über den Denkmalpfad einer Zeche mit UNESCO-Welterbe-Status zu machen oder eine Ausstellung in einem riesigen Gasometer bewundern – die Industriekultur im Ruhrgebiet begeistert und fasziniert einfach jeden! Von Groß bis Klein, ob sportlich aktiv oder kulturinteressiert, Industriekultur wird immer mehr zum Trend-Thema. Dabei bietet keine andere Region so viele Industriedenkmäler so dicht beieinander wie das Ruhrgebiet.

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Das Foto zeigt drei Radfahrer auf der Halde Tiger & Turtle in Duisburg

Halden - Die Berge des Ruhrgebiets

Sie sind die Landmarken der Region und beliebte Fotomotive und sollten daher auf keiner Radreise im Ruhrgebiet fehlen. Die von Menschenhand geschaffenen Halden wurden liebevoll renaturiert und mit Kunstwerken gekrönt. Ob der Tetraeder in Bottrop, Das Geleucht in Moers, die Himmelstreppe in Gelsenkirchen oder das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward in Herten, jede Halde ist ein einzigartiger Beweis, dass der Strukturwandel von einer ehemaligen Industrieregion hin zu einem beliebten Reiseziel für Radurlauber funktionieren kann.

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Das Foto zeigt zwei Radfahrer in der Zechensiedlung Teutoburgia in Herne

Arbeitersiedlungen und Gartenstädte

Wer ins Leben der Menschen im Ruhrgebiet eintauchen - und das Selbstverständnis der Einwohner verstehen will, sollte sich eine der vielen Arbeitersiedlungen im Ruhrgebiet anschauen. Mit dem Rad sind einige Siedlungen sehr gut erreichbar. Euch wird schnell auffallen, dass jede Siedlung ihren eigenen Charakter hat, von der typischen Arbeitersiedlung Eisenheim in Oberhausen über schicke Wohnviertel wie Teutoburgia in Herne hin zur noblen Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen.

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Das Foto zeigt Radfahrer, die am Lippedamm in Hamm auf dem Datteln-Hamm-Kanal Radweg radeln

Treidelpfade & Kanaluferwege

Radwege am Wasser spielen immer eine wichtige Rolle bei der Tourenplanung eines Radfahrers. Entlang der Ruhr führt der RuhrtalRadweg häufig über ehemalige Treidelpfade direkt am Wasser entlang auf Wegen, auf denen früher die Pferde die Frachtschiffe die Ruhr flussaufwärts gezogen haben. Entlang der künstlichen Schifffahrtskanäle lässt es sich genauso entspannt abseits des Straßenverkehrs Radeln.

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Das Foto zeigt drei Radfarer vor einem Knotenpunkt im radrevier.ruhr

Ein neues Knotenpunktsystem zur leichten Orientierung

Das Knotenpunktsystem setzt sich immer mehr als Leitsystem für Radfahrer durch. Ursprünglich in den Niederlanden entwickelt, erleichtert es mittlerweile auch im Ruhrgebiet die Orientierung auf Radtouren. Statt unbekannten Stadtteilnamen auf den Wegweisern hinterher zu fahren, folgen Radler heute einfach nur noch den zweistelligen Knotenpunktnummern.

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Das Foto zeigt einen Radfahrer, der auf dem Handy den digitalen Radtourenplaner des radrevier.ruhr nutzt

Digitaler Radtourenplaner

Passend zum Start der Radsaison 2020 erleichtert Euch unser digitaler Radtourenplaner auch die digitale Orientierung im radrevier.ruhr. Als kostenfreie Anwendung sowohl am heimischen PC als auch als mobile Handy-App zur Navigation vor Ort hilft der digitale radtourenplaner.ruhr dabei, immer auf dem richtigen Weg zu bleiben. Wer lieber eine andere Navigation bevorzugt oder die Touren mit einer anderen Software planen möchte: über das GPX-Dateiformat ist ein reibungsloser Austausch mit anderen Systemen immer gewährleistet.

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