Grün und Gruga
Das Bild zeigt die Ruhrbrücke in Essen Kettwig

Rundkurs „RS 1 - Grugatrasse - RuhrtalRadweg“

Dieser Rundkurs führt auf knapp 50 Kilometern von Mülheim an der Ruhr durch den Essener Westen und Süden und zurück durch das schöne Ruhrtal nach Mülheim an der Ruhr. Dabei verläuft diese Fahrradtour im Ruhrgebiet fast ausschließlich abseits des Straßenverkehrs über ehemalige Bahntrassen oder ehemalige Treidelpfade direkt an der Ruhr und ist daher auch sehr gut für Familien geeignet, deren Kinder schon etwas längere Touren radeln können. Die Anreise ist bequem mit dem Zug möglich, denn der Startpunkt liegt unmittelbar am Hauptbahnhof von Mülheim an der Ruhr. Wer nicht sein eigenes Rad dabei hat, kann sich an der RevierRad-Station direkt am Bahnhof ein Fahrrad ausleihen.

Die Zukunft der Fahrradmobilität – der RS 1

Vom Hauptbahnhof fährt man direkt auf die ehemalige Bahntrasse der Rheinischen Bahn. Das erste, fertige Teilstück des zukünftigen Radschnellwegs Ruhr (RS 1) führt von hier Richtung Essen. Eigentlich für Berufspendler angelegt, ermöglicht der RS 1 eine schnelle Verbindung für Radler zwischen Mülheim a.d.R. und dem Zentrum von Essen. Keine Kreuzungen mit dem Straßenverkehr, baulich getrennte Wege für Fußgänger und Radfahrer und eine breite Wegeführung sorgen dafür, dass Radler zügig nach Essen fahren können.

Über die Grugatrasse geht’s hoch zur Margarethenhöhe

Kurz bevor die Ausbaustufe des RS 1 endet, biegt nach rechts die Grugatrasse ab. Auch hier radelt man auf einer ehemaligen Bahntrasse abseits des Straßenverkehrs. Zunächst verläuft der Weg konstant leicht bergan – nicht sehr steil, denn die Züge konnten früher auch keine schweren Steigungen meistern. Dennoch merken Radler schnell, dass die MargarethenHÖHE ihren Namen zurecht verdient hat. Den Abstecher durch die Margarethenhöhe sollte sich niemand entgehen lassen. Nach einer kurzen, steilen Rampe (die aber auch geschoben werden kann) stehen Besucher vor den Toren der wunderschönen Gartenstadt. Aufgrund der Einbahnstraßen empfiehlt sich eine Rundtour im Uhrzeigersinn. Neben den Wohnhäusern in der Siedlung, die alle irgendwie ähnlich aber dennoch jedes auch einzigartig wirkt, sind auch der zentrale Marktplatz und das Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe sehenswert. Letzteres bietet sich auch für einen Zwischenstop zum Mittagessen oder für Kaffee & Kuchen an.

Zwei Besucherhighlights: der Grugapark und die RÜ

Zurück über die gleiche Rampe folgt die Bahntrasse weiter nach Essen. Gartenfreunde werden sich den Grugapark mit seiner großen Gartenanlage nicht entgehen lassen. Im Frühjahr überwältigen die Tulpen, im Frühsommer die Rosen und im Spätsommer die Dahlien. Ganzjährig präsentiert der Grugapark schöne Ideen rund um den heimischen Garten. Wenige Kurbelumdrehungen weiter passieren Radler die Rüttenscheider Straße, unter den Einheimischen auch liebevoll RÜ genannt. Ein schönes Ausgehviertel mit vielen Restaurants, Bars und kleinen Geschäften.

Abwärts ins Ruhrtal

Ab der Rüttenscheider Straße wendet sich das Blatt. Der höchste Punkt der Tour ist erreicht, von hier an geht’s auf der Bahntrasse bergab. Schnell ist man unten an der Ruhr angekommen und man sollte nicht den Abzweig nach rechts Richtung Baldeneysee verpassen. Von nun an folgt der Weg dem RuhrtalRadweg, am Anfang des Baldeneysees geht es über eine Brücke auf das südliche Ufer und dann weiter am See vorbei. In Essen-Werden wechseln Radler wieder auf die nördliche Flußseite. Über den ehemaligen Treidelpfad oder auch Leinpfad genannt – das ist der Weg, auf dem früher Pferde die Lastenschiffe die Ruhr hochgezogen haben – fahren Radler entspannt bis nach Kettwig. Ein Abstecher durch die pitoreske Altstadt mit seinen vielen Fachwerkhäusern ist sehr lohnenswert. Erneut wird die Ruhrseite gewechselt und der Weg verläuft ab Kettwig durch Felder und Ruhrauen zurück bis nach Mülheim an der Ruhr. Das Schloss Broich ist das letzte Besucherhighlight auf der Radtour. Von hier geht’s ein letztes Mal zurück über die Ruhr und zurück zum Ausgangspunkt am Mülheimer Hauptbahnhof. Natürlich kann diese Tour auch an jedem anderen Punkt der Tour beginnen, z.B. an der Gruga, am Baldeneysee oder in Kettwig. Und auch die Fahrtrichtung kann je nach belieben getauscht werden.

Immer eine Reise wert …

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