Kanaluferwege nördlich von Dortmund
Das Foto zeigt einen Radfahrer an der Zeche Gneisenau in Dortmund

Kanaluferwege nördlich von Dortmund

Radeln am Wasser – das ist für viele der Inbegriff vom Radurlaub. Leider sind aktuell viele Wege an Flüssen überlaufen und es wird schwierig, die Abstandsregeln einzuhalten. Dieser Rundkurs entlang der Kanäle nördlich von Dortmund ist aber meistens nicht so stark überfüllt. Als Startort bietet sich der Gneisenau Park direkt vor der gleichnamigen Zeche an. Hier gibt es Parkplätze an der Straße und auch der Bahnhof Dortmund-Derne ist direkt nebenan. Mit den außergewöhnlich schönen Zechengerüsten der Zeche Gneisenau gibt es das erste Fotomotiv direkt zum Start der Tour.

Seefahrerromantik beim Kanaluferradeln

Über die Gneisenautrasse fahrt Ihr zunächst nach Norden. Abseits des Straßenverkehrs führt dieser Bahntrassenradweg zum Preußenhafen in Lünen. Aufgrund einer aktuellen Baustelle am Kanal führt Euch die Route nicht direkt zum Hafen. Wenn Ihr einen Abstecher dorthin machen möchtet, folgt einfach der Trasse bis zum Ende. Am Datteln-Hamm-Kanal führt der Radweg dann Richtung Westen. Die vorbeiziehenden Kohleschiffe versprühen einen Hauch von Seefahrerromantik und Fernweh. Der Kanaluferweg ist nicht immer mit dem besten Bodenbelag versehen, aber grundsätzlich kommt Ihr schon entspannt voran. Natürlich sind hier auch andere Radler und Fußgänger unterwegs, aber es ist bei weitem nicht so viel los wie an den Ruhrstauseen.

Wichtig: Vor dem Campingplatz Budde-Rosanowski nicht die Umfahrung links verpassen, sonst erwartet Euch eine kleine Brücke mit steilen Treppenstufen. Die Umfahrung führt Euch aber schnell zum Kanal zurück und wenig später erreicht Ihr den Kanalknoten mit dem Dortmund-Ems-Kanal.

Durch eine alte Schleusenkammer radeln

Ein kurzes Stücke führt Euch die Tour am Dortmund-Ems-Kanal vorbei, wobei Ihr durch die Vegetation nicht so viel vom Kanal mitbekommt. Es folgt eine Ortsdurchfahrt durch Datteln, die zwar nicht besonders reizvoll ist, dafür aber die Möglichkeit des Einkaufs im Lebensmittelladen oder die Mitnahme von kulinarischen Köstlichkeiten an Imbissläden bietet. Nach der Querung des hier beginnenden Rhein-Herne-Kanals folgt das Besucherhighlight Schiffshebewerk Henrichenburg mit der Durchfahrt durch die alte Schleusenkammer. Am Kanal führt die Route nun zurück Richtung Dortmund. Die Wegequalität wechselt und ist häufig nicht besonders gut. Aber auch hier entschädigen schöne Perspektiven auf den Kanal mit herrlichen Alleen.

Durch Naturschutzgebiet zurück zum Startpunkt

Kurz vor dem Dortmunder Hafen zweigt die Route ab nach Osten. Es geht für Euch durch die schönen Naturschutzgebiete Grävingholz und Süggel. Hier könnt Ihr nochmal kräftig die herrliche Waldluft einatmen, bevor es über die Felder zum alten Wetterschacht der Zeche Minister Stein geht. Es folgt eine nicht ganz so schöne Straße, bevor Ihr schließlich zurück zum Gelände der Zeche Gneisenau gelangt.