Bahntrassen im Ruhrgebiet
Das Bild zeigt den RS1 in Essen.

Bahntrassenradeln im radrevier.ruhr - Erzbahntrasse, Springorumtrasse & Co.

Sie sind das zentrale Rückgrat des radrevier.ruhr: die zu Radwegen ausgebauten Bahntrassen! Da, wo einst die Güterzüge Rohmaterialien hin zu den großen Fabriken fuhren und tonnenschwere Produkte raus in die weite Welt rollten, sind heute entspannte Radlergruppen abseits des Straßenverkehrs ohne nennenswerte Steigungen von Industriedenkmal zu Industriedenkmal unterwegs.

Verbindungswege zwischen Industriedenkmälern

Ob HOAG-Bahn, Erzbahntrasse, Rheinischer Esel oder eine der anderen ehemaligen Bahnlinien: jede Trasse gibt Einblicke in die Geschichte der Region. Sie führen direkt vorbei an beeindruckenden Industriedenkmälern und bieten dabei Radgenuss vom Feinsten. Nicht immer ist die Vergangenheit als Eisenbahnstrecke erkennbar, aber manchmal geben alte Stellwerke, große Signalanlagen oder die Schienen selber Einblicke in die ursprüngliche Nutzung. Das alte, industriell-geprägte Ruhrgebiet war vom Schienennetz abhängig. Das neue Ruhrgebiet nutzt dieses außergewöhnliche Erbe, um neue Arten der Mobilität zu ermöglichen. So wird der Strukturwandel im Ruhrgebiet auf eindrucksvolle Art und Weise für jeden ganz leicht erfahrbar.

Die Bahntrassen im radrevier.ruhr erfahren!

Das Foto zeigt drei Radfahrerinnen auf der Bahntrasse Allee des Wandels.

Die Allee des Wandels

Die Allee des Wandels ist ein sehr gut ausgebauter Bahntrassen-Radweg, der von der Halde Hoheward in einem weiten Bogen über 10 Kilometer Länge zum schönen Stadtteil Westerholt führt. Die ehemalige Bahntrasse verknüpft dabei gleich mehrere interessante Sehenswürdigkeiten und ist damit besonders attraktiv für Freizeitradler.

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Das Bild zeigt die Grimberger Sichel in Gelsenkirchen

Die Erzbahntrasse

Von Bochum nach Gelsenkirchen führt die Erzbahntrasse als eine der bekanntesten Bahntrassen im Ruhrgebiet rund zehn Kilometer leicht bergab. Bestens ausgebaut radelt Ihr auf der ehemaligen Bahntrasse von der Jahrhunderthalle Bochum bis zur spektakulären Grimberger Sichel, die mit einer Spannweite von 150 Metern den Brückenschlag über den Rhein-Herne-Kanal macht.

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Das Foto zeigt Radfahrer auf dem Grugaweg in Essen

Der Grugaweg

Der Grugaweg in Essen verläuft vom Knotenpunkt 1 auf der Rheinischen Bahn über Essen-Rüttenscheid zum Knotenpunt 51 an der Ruhr. Die 8,6 Kilometer lange Trasse ist dabei eine hervorragende Radverbindung zwischen dem neuen Radschnellweg Ruhr (RS 1) und dem beliebten RuhrtalRadweg. Bis auf eine Straßenkreuzung direkt am Anfang des Grugawegs verläuft die ehemalige Bahntrasse dabei komplett abseits des Straßenverkehrs.

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Das Foto zeigt einen Radfahrer auf der Bahntrasse Glückauf-Trasse.

Die Glück-Auf-Trasse

Die Glück-Auf-Trasse führt von Hattingen aus knappe 14 Kilometer beinahe konstant leicht bergauf nach Süden. Heute wird die ehemalige Bahntrasse von vielen Glück-Auf-Trasse genannt, aber auch der Begriff Kohlenbahn ist noch häufig zu finden.

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Das Foto zeigt zwei Radfahrer, die auf der Bahntrasse Grüner Pfad durch den Landschaftspark Duisburg-Nord radeln

Der Grüne Pfad

Der Grüne Pfad ist eine gute Radverbindung zwischen dem Oberhausener und Duisburger Norden. Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist als eines der wichtigsten Industriedenkmäler im Ruhrgebiet über den Grünen Pfad optimal für Radler erreichbar. Der gesamte Grüne Pfad ist 8,1 Kilometer lang. Im Osten ist ein direkter Anschluss an die HOAG-Trasse und den Emscher Weg möglich. 

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Das Foto zeigt die Bahntrasse Hmburg-Venloer-Bahn, die von Wesel nach Haltern am See führt

Die Hamburg-Venloer-Bahn

Diese ehemalige Bahntrasse gehörte zur Hamburg-Venloer Bahn, einer überregionalen historischen Bahnverbindung in Nordwestdeutschland, die Teil des transkontinentalen Eisenbahnprojektes „Paris-Hamburger-Bahn“ war. Heute verbindet sie auf rund 40 Kilometern die Städte Wesel, Dorsten und Haltern am See

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Das Bild zeigt den Einstieg der HOAG-Trasse und den Gasometer in Oberhausen.

Die HOAG-Bahn

Zwischen Oberhausen und Duisburg verläuft die rund 12 Kilometer lange HOAG-Bahn, die Oberhausen mit dem Duisburger Stadtteil Walsum verbindet. Da, wo einst Güterzüge die Kohle von der Zeche Sterkrade in Oberhausen zum wichtigen Rheinhafen in Duisburg-Walsum transportierten, fahren heute Radfahrer entspannt abseits des Straßenverkehrs. Viele Brücken wurden saniert, damit Radler ein möglichst kreuzungsfreies Raderlebnis genießen können.

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Das Foto zeigt die Bahntrasse Hugo-Bahn.

Die Hugo-Bahn

Der Radwege auf der Hugo-Bahn führt vom Rhein-Herne-Kanal zur ehemaligen Zeche Hugo im Gelsenkirchener Norden. Die Bahntrasse ist nur knappe 5 Kilometer lang und kann als lohnenswerter Abstecher zu mehreren Sehenswürdigkeiten im Ruhrgebiet betrachtet werden.

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Das Foto zeigt die Bahntrasse Jacobi Trasse.

Die Jacobi-Trasse

Die Jacobi-Trasse ist für Radfahrer eine gute Verbindung vom Centro Oberhausen zur Halde Haniel. Die Trasse ist nur knappe 7 Kilometer lang und dabei auch nicht durchgehend befahrbar. Der Bodenbelag ist als wassergebundene Decke bei starkem Regen nicht optimal, dafür gelangt man abseits des Straßenverkehrs von Oberhausen nach Bottrop.

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Das Foto zeigt die Kleinbahntrasse Haspe-Voerde-Breckerfeld

Die Kleinbahntrasse Haspe-Voerde-Breckerfeld

Der wohl ungewöhnlichste Bahntrassenradweg im Ruhrgebiet verläuft ganz im Süden des radrevier.ruhr von Hagen-Haspe nach Breckerfeld im Ennepe-Ruhr-Kreis. Während normale Bahntrassenradwege eher ebenerdig und viel geradeaus führen, schlängelt sich der Radweg auf der ehemaligen Kleinbahntrasse Haspe-Voerde-Breckerfeld in einigen Serpentinen immerhin 260 Höhenmeter hoch.

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Das Foto zeigt eine drei Radfahrer auf der Bahntrasse Klöckner Bahn

Die Klöcknerbahn

Die Bahntrasse der ehemaligen Klöcknerbahn verläuft im Kreis Unna auf rund 13 Kilometern Länge. Von der Zeche Königsborn in Bönen führt die Tour bis kurz vor den Datteln-Hamm-Kanal bei Bergkamen.

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Das Foto zeigt zwei Radfahrer auf der König-Ludwig-Trasse

Die König-Ludwig-Trasse

Die König-Ludwig-Trasse verläuft vom Rhein-Herne-Kanal in Castrop-Rauxel durch Stadtteile von Recklinghausen und endet nach knappen 9 Kilometern in den Feldern Rund um Beckum. Das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop ist von dort aus schnell erreicht und auch der Emscher-Weg ist von hier nicht weit entfernt. Die Trasse wurde erst frisch ausgebaut und verläuft daher über weite Strecken über besten Asphalt.

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Das Foto zeigt die Bahntrasse Wanner Bahn

Die Kray-Wanner-Bahn

Die rund 6 Kilometer lange Trasse der ehemaligen Kray-Wanner-Bahn gehört zu den zentralen West-Ost Verbindungen für Radfahrer im Ruhrgebiet. Mit bestem Asphalt ausgebaut, eigent sie sich hervorragend für Tourenradler im radrevier.ruhr.

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Das Foto zeigt die Lothringen Trasse in Bochum

Die Lothringentrasse

Die Lothringentrasse gehört sicherlich nicht zu den bekanntesten Bahntrassen im Ruhrgebiet. Auf knappen 5,5 Kilometern Länge verbindet sie das Gelände der ehemaligen Zeche Lothringen mit dem Bochumer Stadtzentrum.

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Das Bild zeigt den Rhein-Herne-Kanal und den Nordsternweg.

Der Nordsternweg

Im Herzen des radrevier.ruhr verläuft der Nordsternweg auf rund 5 Kilometern Länge vom UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen zur Zeche Nordstern in Gelsenkirchen. Mit nur wenigen Kreuzungen ist die ehemalige Bahntrasse ideal für Radler geeignet. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 eröffnet, verknüpft der Nordsternweg zwei der schönsten Zechen im Ruhrgebiet. Auf der ehemaligen Bahntrasse, die für Radler bestens asphaltiert wurde, passiert der Nordsternweg auch die Schurenbachhalde.

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Das Bild zeigt den Niederfeldsee in Essen.

Die Rheinische Bahn

Zwischen Essen und Duisburg verläuft die Rheinische Bahn als eine der bekanntesten Bahntrassen mitten durch das westliche Ruhrgebiet. Als zentrale Verkehrsader parallel zur A 40 ist die Rheinische Bahn auch der Grundstein für den Radschnellweg Ruhr (RS1) im westlichen Ruhrgebiet. Über 21 Kilometer soll Euch die Rheinische Bahn am Ende vom Essener Universitätsviertel über Mülheim an der Ruhr bis zum Rheinpark in Duisburg führen.

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Das Foto zeigt eine Metallkonstruktion am Wegesrand der Bahntrasse Rheinischer Esel.

Der Rheinische Esel

Die Bahntrasse mit dem besonderen Namen Rheinischer Esel führt über 12 Kilometer Länge in einer weiten Schleife durch den Dortmunder Süden und nach Witten. Als Radweg übernimmt der Rheinische Esel heute eine wichtige Verbindungsmöglichkeit vom RuhrtalRadweg im Süden rein ins zentrale Ruhrgebiet.

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Das Foto zeigt ein Fahrrad auf der Springorum-Trasse in Bochun

Die Springorumtrasse

Die Springorumtrasse ist eine frisch ausgebaute Verbindung zwischen dem Zentrum von Bochum und dem Ruhrtal im Süden der Stadt. Auf bestem Asphalt verläuft die ehemalige Bahntrasse mit nur wenigen Straßenquerungen größtenteils abseits des Straßenverkehrs auf über 9,7 Kilometer Länge. Ein lohnenswerter Stopp für alle Radler ist der Schloss Weitmar mit dem Kunstmuseum „Situation Kunst“ und dem „Museum unter Tage“.

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