Zechensiedlung Teutoburgia – Grüne Gartenvorstadt in Herne

Die Siedlung Teutoburgia in Herne gilt als eine der schönsten Bergarbeitersiedlungen im Ruhrgebiet. Sie wurde nach dem Gestaltungskonzept der Gartenstadt angelegt, was die schönen Fassaden der Häuser erklärt. Der Baumeister Otto Bernd ging jedoch noch einen Schritt weiter und entwarf viele unterschiedliche Fassaden und Dachvarianten Er schaffte es jedoch, trotz 21 verschiedener Haustypen, ein stimmiges Bild zu schaffen. Jedes Haus wurde für die damaligen Zwecke als Zwei- oder Vier-Familienhaus mit eigenem Nutzgarten gebaut.

Kaum eine Straßensicht gleicht der anderen

Als historisches Denkmal gehört die Gartenstadtsiedlung Teutoburgia zur Internationalen Bauausstellung und seit ihrer Sanierung in den späten 80er Jahren erstrahlt sie in neuem Glanz. Im Norden der Siedlung wurde das Fördergerüst der Zeche Teutoburgia I / II erhalten und zeugt vom Baugrund der Siedlung. Ihn umgibt ein Kunstwald mit verschiedenen Skulpturenobjekten. In ihm finden in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen statt. Die ehemalige Maschinenhalle beherbergt heute das Atelier und den Konzertraum des Klangkünstlers Christof Schläger.

Wichtige Informationen im Überblick

Die Teutoburgia-Siedlung
Baarestraße
44627 Herne-Börnig

Weitere Informationen zum KunstWald Teutoburgia und seinen Kunstobjekten findet Ihr auf der Website des KunstWalds.