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Vier Fakten zum Tourismus im Ruhrgebiet

42 % mehr Übernachtungen – das Ruhrgebiet etabliert sich als Reiseziel!

Dem Ziel, die Metropole Ruhr als außergewöhnliche Reisedestination zu etablieren, sind wir in den vergangenen Jahren ein großes Stück näher gekommen.

Das touristische Regionalprofil des Ruhrgebiets ist mehr als konkurrenzfähig!

Das Ruhrgebiet ist kein klassisches Reiseziel, und seine montanindustrielle Vergangenheit ist weiterhin spürbar und sichtbar.

Imagegewinn für das Ruhrgebiet: Am „Büdchen“ geht immer was!

So titelten die Tagesthemen im August 2016 bei der Berichterstattung zum „1. Tag der Trinkhallen“.

Die touristische Entwicklung steigert die Lebensqualität im Ruhrgebiet!

Vom Ausbau der touristischen Infrastruktur und von den Angeboten profitiert auch die Bevölkerung.

Meilensteine in der touristischen Entwicklung

Den Landschaftspark Duisburg-Nord wählte die britische Tagezeitung „The Guardian“ unter die zehn schönsten Großstadtoasen der Welt. © Foto Achim Meurer, www.achimmeurer.com

IBA Emscherpark - Die mutige Erfindung des Industriekultur-Tourismus im Ruhrgebiet

Der Strukturwandel in der Metropole Ruhr ist allenthalben sichtbar: Stillgelegte montanindustrielle Standorte sind heute touristische Attraktionen und Schauplätze spektakulärer Kulturinszenierungen. Dadurch etablierte sich die Region als attraktive Reisedestination. Einen entscheidenden Anteil an dieser Entwicklung hatte die Idee und Umsetzung des Projektes „Internationale Bauausstellung Emscherpark“ in den Jahren 1989 bis 1999. Denn das, was heute die Touristen hauptsächlich in die Metropole Ruhr lockt, ist genau das, was damals der Abrissbirne entkommen ist. Die Relikte der industriellen Architektur der Schwerindustrie sind heute unverfälschte Landmarken mit hoher Anziehungskraft. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die regionale Identität. 

Still-Leben auf der A40 © Jochen Schlutius, Ruhr Tourismus GmbH

RUHR.2010 – Glücksfall Kulturhauptstadt

Die rechtzeitige Berücksichtigung touristischer Marketing- und Vertriebsmaßnahmen führten RUHR.2010 zum touristischen Erfolg und machten den regionalen Kraftakt zum Best Practice für künftige Dekaden-Events: Die Zahl der Übernachtungen stieg im Jahr 2010 um bemerkenswerte 13 % auf über 6,5 Mio.

Dieses Wachstum konnte nachhaltig bestätigt werden – ein Einbruch der Übernachtungszahlen blieb aus. 
Ergänzend zur Bewerbung von RUHR.2010 entstand im Auftrag der RTG ein touristisches Begleitkonzept. Dieses bildete die Basis für die Umsetzung und Finanzierung weiterer Maßnahmen. Insgesamt flossen von den Mitteln, die EU und Land für Kulturhauptstadtprojekte bereitstellte, rund 15 Mio. € in den Tourismus. Weitere 3,1 Mio. € kamen aus anderen Fördertöpfen. Bis heute entwickelt die RTG mit Hilfe der Verstetigungsmittel vom Regionalverband Ruhr (RVR) und des NRW-Kulturministeriums neue regionale Veranstaltungsformate – beispielsweise den 1. Tag der Trinkhallen. Diese Events dienen maßgeblich der Identitätsstiftung und fördern den Kulturtourismus. Ferner ist die RTG für das Kulturmarketing zuständig.

Grugapark Essen in der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017 © Rupert Oberhäuser

Grüne Dekade Ruhr – Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027 

Ehrgeizige Leuchtturmprojekte wie die InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop, die Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017, die KlimaExpo.NRW oder der Emscher Landschaftspark wollen nachhaltig zum Klimaschutzziel beitragen und klare Zukunftsperspektiven schaffen. 2018 endet der Steinkohleabbau in Deutschland, und mit der Zeche Prosper Haniel in Bottrop schließt die letzte Zeche im Ruhrgebiet. Die positive Betonung des Themas Kohleausstieg spielt dabei eine besondere Rolle. Die RTG wird dies vor allem mit regionalen Großveranstaltungen in Abstimmung mit der Initiative „Glückauf Zukunft“ der RAG-Stiftung, der RAG AG, der Evonik Industries AG, dem Sozialpartner IG BCE und dem Land NRW unterstützen. Mit der Fertigstellung des Emscher-Umbaus 2020 folgt ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg der Versöhnung zwischen Region und Natur, der zu einer Verbesserung der Lebensqualität und des Freizeitwertes führen wird. 
Die IGA 2027 wird sich als erste dezentrale Internationale Gartenausstellung der Frage „Wie wollen wir morgen leben?“ widmen und das Image des Ruhrgebiets weiter aufwerten. Zur Vorbereitung auf die IGA wird ein Tourismus- und Marketingkonzept erstellt, das auch die nachgelagerten touristischen Effekte berücksichtigt. Mit diesem Dekaden-Event entsteht für das regionale Tourismusmarketing die große Chance, einen weiteren Meilenstein der touristischen Entwicklung der Metropole Ruhr zu setzen.