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Schloss Schwansbell

Das Schloss Schwansbell in Lünen ist eines der wenigen Beispiele eines Schlossbaus, der in wilhelminischer Zeit im Ruhrgebiet neu entstand und zählt somit zu den jüngsten Adelshäusern in Westfalen. Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude befindet sich heute das Museum der Stadt Lünen.

Zur Geschichte des Schlosses
Der Sockel eines Rundturms erinnert noch heute an die mittelalterliche Wasserburg, die vom Ende des 10. Jahrhunderts an bis um 1700 im Besitz der Herren von Schwansbell war. Die mittelalterliche Schlossanlage ist in ihren Fundamenten bis heute erhalten. 1850 brannten die Wirtschaftsgebäude ab und wurden anschließend von der Familie Westerholt-Gysenberg nach den Plänen des Dortmunder Baumeisters Fritz Weber neu aufgebaut (1872-1875). Es entstand ein dreigeschossiger Bau mit einem Untergeschoß und zwei sechseckigen Türmen an der Nordseite. Bei aller Schlichtheit der Ausführung ist der Einfluss der englischen Neogotik unverkennbar. Über dem Portal befindet sich das Wappen der Familie Westerholt-Gysenberg als Schmuckelement, wobei die beiden Schwäne als Wappenhalter nichts mit Schwansbell zu tun haben.

Das Schloss heute
Die Stadt Lünen erwarb das Schloss 1929 von dem Grafen Westerholt. Nach mehrfach wechselnder Nutzung (Aufnahme von Flüchtlingsfamilien nach dem zweiten Weltkrieg oder als Synodalwaisenhaus der evangelischen Kirche), wurde es anschließend ein Leerstandsgebäude. 1982 erwarb Herbert Hillebrandt die gesamte Anlage und einen Teil des Grundbesitzes und rettete das Schloss durch umfassende Sanierungsmaßnahmen.

Museum der Stadt Lünen
Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude von Schloss Schwansbell ist das Museum der Stadt Lünen untergebracht. Die Sammlung des 1937 gegründeten Stadtmuseums hielt 1982 Einzug ins Schloss. Seit dem haben sich fünf kulturgeschichtliche Schwerpunkte mit Bezug zur Stadt- und Regionalgeschichte herausgebildet. So werden u.A. Wohnkultur, eine Sammlung von Keramiken und Steinzeugen, eine Sammlung gußeiserner Erzeugnisse sowie landwirtschaftliche Haus- und Arbeitsgeräte präsentiert. Zusätzlich wurde eine umfangreiche Sammlung von Puppen und Spielzeug aus Privatbesitz erworben.

WEITERE INFORMATIONEN

Museum der Stadt Lünen
Schwansbeller Weg 32
44532 Lünen
Tel.: 02306 104-1649
oder über das Kulturbüro der Stadt Lünen
Tel.: 02306 104-2299

Öffnungszeiten April bis September:
dienstags bis freitags 14:00 bis 18:00 Uhr
samstags und sonntags 13:00 bis 18:00 Uhr

Öffnungszeiten Oktober bis März:
dienstags bis freitags 14:00 bis 17:00 Uhr
samstags und sonntags 13:00 bis 17:00 Uhr    

Eintrittspreise:
Erwachsene: 1,00 Euro
Kinder bis 15 Jahre frei

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