RUHR.2010
Das Ruhrgebiet ist 2010 Kulturhauptstadt Europas!
Ein Jahr lang stehen die 53 Städte der Metropole Ruhr im Mittelpunkt von Kunst und Kultur in Europa, sie präsentieren eine außergewöhnliche, recht unbekannte Kulturregion und ihr Motto "Kultur durch Wandel, Wandel durch Kultur". Der Titel Kulturhauptstadt Europas ist eine Initiative der Europäischen Union und jährt sich 2010 zum 25. Mal in Folge.
1000 Gründe für einen Wochenendtrip, eine aufregende Städtereise- oder am besten mehrere davon: Das ganze Jahr über erwarten Sie erstklassige Ausstellungen in neuen und alten Museen, einmalige Events wie die lange Tafel auf der Autobahn, und dazu feiert sich jede Woche eine Stadt als "Local Hero".
Vorschläge für Kurzurlaube für Gruppen, die Sie auch über die Ruhr Tourismus GmbH buchen könnnen, stellen wir Ihnen im Abschnitt Gruppenreisen vor. Informationen zum Programm finden Sie auf der Website der Kulturhauptstadtgesellschaft RUHR.2010 GmbH.
Zwischen dem 10. und 19. Dezember 2010 werden die URBANATIX Street-Artisten und internationale Künstler mit Bewegungskunst der Extraklasse wieder auf der großen Bühne der Jahrhunderthalle Bochum zu sehen sein.
Nach dem Erfolg der 5 Shows am Pfingstwochende und beim Finale der Extraschicht im Signal Iduna Park Dortmund mit 15.000 begeisterten Zuschauern wird die Veranstaltung im Dezember fortgesetzt.
Auch dann kann wieder ein Gesamtkunstwerk aus musikalisch mitreißenden Beats, spektakulären Videoprojektionen und Bewegungskunst bestaunt werden. Biker, Skater, Tricker, Parkour Artisten, Break Dancer und Körperakrobaten verbinden alle Streetart-Bereiche in eindrucksvollen Choreographien.
www.urbanatix.de
Von Mittwoch, den 10. bis Samstag, den 13. November findet die 14. Deutsche Meisterschaft im Poetry Slam in der Metropole Ruhr statt. Austragende Städte sind Essen, Bochum, Duisburg und Oberhausen. Das Finale steigt in der Jahrhunderthalle Bochum.
Poesie und jede Menge Spaß an der Sprache haben die auftretenden Künstler und vermitteln dies in beeindruckender Weise ihrem Publikum. Kurzgeschichten, Songs und spektakuläre Wortakrobatik dargeboten im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010.
www.slam-2010.de
Das Umspannwerk Recklinghausen präsentiert vom 3. Oktober 2010 bis zum 30. Januar 2011 die Foto-Ausstellung „Revier unter Strom – Fotografien zur Elektrizitätsgeschichte des Ruhrgebietes“.
Etwa 200 Abbildungen dokumentieren den Prozess der Elektrifizierung, wie er sich der Mitte der 1880er Jahre an der Ruhr abgespielt hat. Die Ausstellung geht anhand des Bildmaterials der Frage nach, wie und unter welchen Bedingungen sich die Elektrifizierung im Ruhrgebiet vollzog. Welche regionsspezifischen Merkmale kennzeichneten den Prozess und wer trieb ihn an.
www.umspannwerk-recklinghausen.de
Ein Highlight der Kulturhauptstadt RUHR.2010 ist die Sonderausstellung „Bilder einer Metropole. Die Impressionisten in Paris“ vom 2. Oktober 2010 bis 30. Januar 2011 im Museum Folkwang in Essen.
Ausgestellt werden circa 80 Kunstwerke aus der Zeit des Impressionismus mit Gemälden von Manet, Pissarro, Degas, Monet und anderen. Zu sehen sind auch Werke weniger bekannter Meister sowie 120 Fotografien, die einen anderen Blick auf Paris bieten.
Die Ausstellung beginnt mit einem Blick über Paris und setzt sich wie ein Stadtspaziergang fort. Das facettenreiche Leben in der Metropole, wird abgebildet und der Besucher erhält einen interessanten Eindruck von Paris Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts.
www.museum-folkwang.de
An sieben Orten entlang der Ruhr schaffen Lichtkunst-Installationen von Freitag, den 03. bis Sonntag, den 26. September 2010 eine unerwartet neue Atmosphäre und tauchen das Ruhrtal in ein neues Licht.
In Hagen/Dortmund, Witten, Bochum, Hattingen, Essen, Mülheim an der Ruhr und Duisburg zeigen elf Künstler 16 Arbeiten, die die abwechslungsreiche Metropole Ruhr in eine spannende Lichtroute verwandeln. International renommierte Künstler spüren Orte mit besonderen Atmosphären auf und machen sie zu Resonanzräumen des Neuen. Ein weiteres Highlight der Kulturhauptstadt RUHR.2010!
www.ruhrlights2010.de
Mit dem MärchenErzählFestival präsentiert die Stadt Gelsenkirchen im September und Oktober eine zentrale Veranstaltung im Rahmen der RUHR.2010-Reihe „Sprache erfahren“.
Über 100 Veranstaltungen werden an 50 Tagen von 200 Mitwirkenden an 33 Spielorten in Gelsenkirchen angeboten. Gemeinsam ist allen Angeboten, dass sie unter dem Leitgedanken „Das Märchen als Brücke für Menschen und Kulturen“ den interkulturellen, völkerverbindenden Aspekt der Märchen in den Vordergrund rücken. Wesentlicher Bestandteil des Festivals sind vier Sub-Festivals sowie Projekte und Fortbildungen. Viele Angebote richten sich inbesondere an Familien mit Kindern.
maerchen.gelsenkirchen.de
10 Jahre ExtraSchicht! Die Nacht der Industriekultur feierte am 19. Juni 2010 ein rundes Jubiläum. Als großes Sommerfest der Kulturhauptstadt ludt sie Kulturfans aus ganz Europa zu unvergesslichen Erlebnissen ein.
Von 18 Uhr abends bis 2 Uhr morgens wurden 50 Spielorte überall in der Metropole Ruhr in Szene gesetzt. Einstige Stahlwerke, Produktionsstätten und Halden wurden zur Kulisse für Straßentheater, Musik, Kunst, Tanz und Lichtspektakel. Das Ruhrgebiet feierte und leuchtete – und machte die Kulturhauptstadt in einzigartiger Weise erlebbar.
www.extraschicht.de
Die ganze Metropole hat gesungen! Am Samstag, 5. Juni 2010, verwandelten tausende Sängerinnen und Sänger aus den 53 Revierstädten, zahlreichen benachbarten Städten sowie aus Chören der Partnerstädte der Metropole Ruhr bei !SING Day of Song die gesamte Region zu einem singenden und klingenden Netzwerk unterschiedlichster Couleur.
Überall wurde gesungen: Auf Straßen und Plätzen, in Parks, in Konzert- und Opernhäusern, in Kaufhäusern, Kindergärten, Kirchen und zum großen Abschluss in der VELTINS-Arena in Gelsenkirchen.
www.ruhr2010.de/sing
Am 18. Juli 2010 feierten Bürger und Besucher der Metropole Ruhr ein einmaliges Fest der Alltagskulturen; und das mitten auf der Hauptverkehrsader der Region, der A40/B1.
Für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 entstand auf einer Strecke von fast 60 Kilometern aus 20.000 Tischen eine Begegnungsstätte der Kulturen, Generationen und Nationen - die längste Tafel der Welt. Am Ende haben sich über 3 Millionen Menschen an diesem Fest beteiligt.
www.ruhr2010.de/still-leben
Willkommen im Ruhrgebiet des 13. Jahrhunderts! Frisch und unverstaubt präsentiert das LWL-Museum für Archäologie in Herne die größte Mittelalterausstellung der letzten Jahrzehnte.
Wie ein Mord im Jahr 1225 die ganze Ruhrregion veränderte – davon erzählt die Ausstellung "AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen...". In spannenden Inszenierungen erfährt der Besucher, weshalb ein heimischer Adliger einen der mächtigsten Männer des Reiches in einen tödlichen Hinterhalt lockte und warum kurz danach ein echter Burgen-Bau-Boom an Rhein und Ruhr ausbrach.
www.aufruhr1225.de
Von Alpen bis Xanten, von Sonntag bis Samstag, vom Dachsberg bis zur Rheinberger Heide heißt es seit dem 10. Januar 2010: Spot an! Bei Local Heroes steht jede Stadt der Metropole Ruhr jeweils eine Woche lang im Scheinwerferlicht der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.
Die Städte gestalten das Programm ihrer Local Heroes-Woche eigenverantwortlich und zeigen, wie die großen Ideen der Kulturhauptstadt vor Ort umgesetzt werden können. Gemeinsam mit den Bürgern und Kulturschaffenden der Städte wurden Projekte entwickelt, die das kulturelle Profil der Stadt darstellen.
Ob Stadtfeste, Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Theateraufführungen, Kabarett und Kunstaktionen – es wird alles aufgeboten, um das Besondere im Allgemeinen aufscheinen zu lassen, mitten im Millionengebilde den Charme einer gemütlichen Kleinstadt und in den Perspektiven der Zukunft die Spuren der Geschichte.
www.ruhr2010.de/local-heroes
Jeder, der in der Woche nach Pfingsten, im Mai 2010, die alten Fördertürme, die neu gestalteten Halden und weitere Hochpunkte der Metropole Ruhr besuchte, sah über dem Ruhrgebiet ein imposantes Bild. 311 gelbe Ballone mit langen Fahnen darunter schwebten, Stecknadeln gleich, bis zu 80 Metern hoch über den ehemaligen Schachtgeländen, den Wurzeln des Ruhrgebiets.
Sie machten die Veränderung und den Wandel der Metropole Ruhr sinnlich erfahrbar, indem sie auf die Orte verwiesen, an denen alles begann. Dort, wo die Fördertürme standen und mehr als hundert Jahre lang das Gesicht der Städte prägten. Je näher man den einzelnen Standorten kam, desto augenscheinlicher wurde der Prozess des Wandels.
www.schachtzeichen.de









