RuhrtalRadweg

Erlebniskontraste und Naturharmonie auf 230 Kilometern

Flussradweg verbindet Sauerland und die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010

Auf dem 230 Kilometer langen RuhrtalRadweg sind Pedalfreunde jeden Alters im
wahrsten Sinne „ausgezeichnet“ unterwegs. Im Januar 2010 wurde der Flussradweg vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) als bislang einziger in einem Ballungsraum mit vier Sternen geadelt. Damit behauptet er seinen Platz im Topfeld der rund 150 meist genutzten Fernradwege Deutschlands. Fach- und Privatbesuchern wird der prämierte RuhrtalRadweg auf der Internationalen Tourismusbörse Berlin 2010 als spannendes Aktivurlaubsziel voller Erlebniskontraste im Herzen Deutschlands präsentiert.

Meistens auf den ehemaligen Leinpfaden entlang des gesamten Ruhrlaufs und häufig auch durch ursprüngliche Wälder und Flussauen, verbindet der RuhrtalRadweg Nordrhein-Westfalens Urlaubsziel Nummer eins mit einer weltweit herausragenden Kulturlandschaft: Sauerland und Metropole Ruhr versprechen Fahrradurlaubern vielfältige Erlebnisangebote. „Der RuhrtalRadweg bietet auf 230 Kilometern einen Erlebnisreichtum, der in dieser Dichte, im Vergleich zu anderen Flussradwegen, absolut außer Konkurrenz läuft!“, schwärmt Axel Biermann (Geschäftsführer der Ruhr
Tourismus). Aber nicht nur die zahlreichen Attraktionen am und um den Radweg herum haben zu der hervorragenden ADFC-Bewertung geführt. Tourenradler seien dank einer lückenlosen Wegweisung auf gut befahrbaren Strecken mit radfreundlichen Oberflächen immer auf dem besten Weg, führt Thomas Weber (Geschäftsführer des Sauerland-Tourismus) weiter aus. Und auch die touristische Infrastruktur sorge für rundum gelungenen Tourenspaß: „Unterkünfte von nobel bis einfach, abwechslungsreiche und regionstypische Gastronomien, Bett & Bike-Betriebe, Tourist-Infos, Infotafeln, Abstellanlagen, Fahrradboxen, Radstationen, Spielplätze,
Schutzhütten und Rastplätze – all das macht eine RuhrtalRadweg-Tour neben den vielen spannenden Attraktionen am Wegesrand zu einem angenehmen, unkomplizierten und familienfreundlichen Raderlebnis.“ Darin sind sich Biermann und Weber mit dem Bewertungskomitee des ADFC einig.

Der Radweg führt von der üppigen Mittelgebirgslandschaft des Sauerlandes wie ein Spannungsbogen entlang lauschiger Flussauen bis in den dicht besiedelten Ballungsraum der Metropole Ruhr. Natur- und Flussradler sind hier an den Ufern der Ruhr bestens aufgehoben. Da die Ruhr den Menschen seit jeher als wichtige Lebensader diente, schreiben die Siedlungen und Gebäude entlang des Flusses spannende Anekdoten und Geschichten und laden RuhrtalRadweg-Radler zu einem Streifzug durch die Geschichte und Moderne ein. Bauerndörfer, malerische Fachwerkaltstädte und historische Arbeitersiedlungen gehören genauso zu den Regionen, wie Burgen, Schlösser, Industriedenkmäler und moderne Städte. Ob die
bewaldeten, abgeschiedenen Mittelgebirgshöhen im Sauerland oder die teilweise noch intakten, flachen und landwirtschaftlich genutzten Auen im gesamten Flusstal bis in die Metropole Ruhr, ob mittelalterliches Klosteridyll oder postmodernes Hafentreiben – der RuhrtalRadweg verbindet Land und Leute und präsentiert sich auch im Detail vielseitig. Sport und Action prägen den Radweg genau so wie Natur und Erholung, Kultur und Lebensart sowie Erlebnis und Event.
Ein besonderer Leckerbissen in 2010: Die RuhrtalRadweg-Region Metropole Ruhr ist Kulturhauptstadt RUHR.2010. Als eine der Ost-West-Passagen durch die Region führt die Flussradroute kulturinteressierte Erlebnisradler direkt zu einigen ihrer kulturellen Erlebnisräume und Höhepunkte: Darunter das LWL-Industriemuseum Henrichshütte, die Jahrhunderthalle Bochum, das Ruhr-Atoll oder der Kunstpfad Ruhr, der als Streckenprojekt gleich den gesamten RuhrtalRadweg zur Ausstellungsfläche macht.
Viele RUHR.2010-Projekte ergänzen über das Festivaljahr hinaus das ohnehin
breitgefächerte Aktivangebot der Metropole Ruhr, führt Biermann weiter aus. Aber auch das Sauerland geizt nicht mit Erlebnisattraktionen außerhalb des Radelns: Besondere Erlebnisse wie zum Beispiel ein „Gruben-Light-Dinner“ 300 Meter unter der Erde im Besucherbergwerk Ramsbeck, aber auch Extra-Herausforderungen für Sportfans, wie zusätzliche 2000 Kilometer Mountain-, Rennrad- und Tourenradpisten in der Bike Arena Sauerland sowie reizvolle Durchfahrten durch historisch geprägte Innenstädte wie Olsberg und Arnsberg zählen hier zum regionalen Erlebnisspektrum.
Rund 350.000 Radler haben die Strecke seit Eröffnung 2006 bereits auf „Sattel und Feder“ erprobt. Die RuhrtalRadweg-Macher sind sich sicher, dass noch viele begeisterte Radler hinzu kommen. Ob Freizeitradler oder aktive Radurlauber, der RuhrtalRadweg sorge auch bei Wiederholungstätern immer wieder für neue Eindrücke und Erlebnisse rund ums Radeln!
Einen ersten Geschmack auf den RuhrtalRadweg machen die jährlich aktualisierten und kostenlosen Broschüren zum RuhrtalRadweg: Der Erstinfoflyer (in Deutsch und Niederländisch), der Tourguide 2010 und der Katalog RadReisen an der Ruhr 2010. Ganz neu in diesem Jahr präsentiert der Arbeitskreis RuhrtalRadweg zudem den ebenfalls kostenfreien Kult(o)urführer Kulturhauptstadt per Rad – Abstecher vom RuhrtalRadweg, der sechs Abstecher vom RuhrtalRadweg zu einigen Erlebnisstationen der RUHR.2010-Region beschreibt. Der Radführer RuhrtalRadweg (Bruckmann Verlag, 14,95 Euro) und die Spiralo- Radwanderkarte RuhrtalRadweg (Bielefelder Verlag, 9,95 Euro) vervollständigen die Reisepublikationen zum RuhrtalRadweg.

Pressemitteilung: RuhrtalRadweg

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Bild: Joachim Schumacher

Die Henrichshütte in Hattingen

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