Projektideen für Erlebnis.NRW


Ruhr Tourismus bewirbt sich mit sechs Projektideen beim Landeswettbewerb Erlebnis.NRW

Zum zweiten Mal hat das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, einen Wettbewerb für die besten Ideen zur Förderung des Tourismus ausgeschrieben. Hierfür stehen für die Förderperiode 2011 bis 2013 insgesamt 50 Millionen EUR an Landes- und EU-Geldern zur Verfügung.

Die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) hat insgesamt sechs Projektideen, größtenteils zusammen mit anderen Partnern aus der Tourismuswirtschaft, bei diesem Wettbewerb eingereicht. Ein Schwerpunkt der Projektideen liegt in der Weiterentwicklung der erfolgreich angelaufenen touristischen Vermarktung der Metropole Ruhr sowie deren Ausweitung auf das wichtige Feld des Tagungs-und Kongresswesens. „Gemeinsam mit den wichtigen lokalen Partnern in der Region, beispielsweise der Essen Marketing GmbH oder den Westfallenhallen Dortmund, wollen wir die Metropole mit ihrem geballten Angebot an Tagungs- und Kongressmöglichkeiten koordiniert und effizient auf den Markt bringen“ so Axel Biermann, Geschäftsführer der RTG.

Ein weiteres Thema ist der Ausbau des radtouristischen Angebots. „Hier gibt uns der Erfolg des RuhrtalRadweges recht, weiter in dieses Segment zu investieren“ ergänzt Christoph Lottritz, Teamleiter Radtourismus bei der RTG.

Ganz wichtig ist aus Sicht der RTG die Weiterentwicklung und touristische Vermarktung der Angebotsstrukturen, die durch das Kulturhauptstadtjahr entstanden sind. Deshalb wurde gemeinsam mit RUHR.2010 das entstandene Netzwerk der RuhrKunstMuseen für eine eigene Projektidee thematisiert. Ziel ist es hierbei, die 20 RuhrKunstMuseen als gemeinsame starke Marke am kulturtouristischen Markt dauerhaft zu etablieren.

Gleiches gilt für die ExtraSchicht, die als Nacht der Industriekultur eigentlich die Fortführung der Kulturhauptstadt „im Kleinen“ ist und seit zehn Jahren vom gesamten Ruhrgebiet engagiert organisiert und mitgetragen wird.

„Wir hoffen, dass viele unserer gemeinsamen Ideen zu den Siegerprojekten gehören werden und wir dann effizient und professionell die touristische Entwicklung der Metropole Ruhr auch im Sinne des Masterplan Tourismus NRW weiter nach vorne treiben können“, ist Axel Biermann gespannt auf den Juryentscheid, der für Anfang November erwartet wird.

Trotz der angespannten Finanzlage der öffentlichen Haushalte können 20 Prozent der Finanzierung aller Maßnahmen bereits jetzt durch den Eigenanteil gesichert werden. Die RTG ist finanziell ausgestattet durch den Mehrheitsgesellschafter Regionalverband Ruhr (RVR), und über 80 Partner haben bereits jetzt schriftlich Kofinanzierungen für die einzelnen Projektideen zugesagt. Dies bestätigt eindrucksvoll, welche wichtige Rolle das Thema Tourismus in der Metropole Ruhr mittlerweile eingenommen hat.

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