Presseinformation: ExtraSchicht am 27. Juni 2009

Essen, im April 2009

ExtraSchicht am 27. Juni 2009: das Sommerfest der Metropole Ruhr
Internationale Künstler bespielen Industriekulissen an 40 Spielorten

Schon traditionell feiert die Metropole Ruhr am 27. Juni ihr großes Sommerfest: die ExtraSchicht. Bei der Nacht der Industriekultur werden Zechen, Stahlwerke, Halden und Produktionsstätten zur Bühne künstlerischer Inszenierungen. Erneut werden mehr als 160.000 Besucher erwartet, die sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch die gesamte Region machen. Sie fahren von Spielort zu Spielort, erspüren die belebende Atmosphäre des Wandels und erhalten einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf die Kulturhauptstadt Europas 2010. Ab sofort sind das Programmheft und die Tickets für die ExtraSchicht erhältlich, Frühbucher profitieren bis zum 10. Mai von besonders günstigen Ticketpreisen.

„Die ExtraSchicht bringt die Faszination der Metropole Ruhr auf den Punkt: Sie zeigt die unglaubliche Vielfalt und Vitalität einer Region, die den Strukturwandel mit viel Kreativität und innovativen Ideen vollzieht“, erklärt Axel Biermann, Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH (RTG). In nur einer Nacht begeistert die ExtraSchicht mit 120 Events und rund 40 Spielorten. Die Produktionsanlagen von gestern und heute prägen als einzigartige Kulisse jede Performance und verleihen ihr einen ganz eigenen Charakter. In stillgelegten Zechen und Stahlwerken, auf Halden und in Produktionshallen erklingt Klassik oder Hip- Hop, kreieren Straßentheater-Gruppen fantasievolle Bilder, eröffnen Projektionen ungewöhnliche Blickwinkel und machen spannende Führungen Vergangenheit und Zukunft erlebbar. Von 18 Uhr bis 2 Uhr morgens haben Nachtschwärmer Gelegenheit, überall in der Region außergewöhnliche Inszenierungen zu erleben. „In dieser Nacht zeigt die Metropole Ruhr, was sie so besonders macht“, sagt Heinz-Dieter Klink, Direktor des Regionalverbands Ruhr (RVR). „Überall wird das industriekulturelle Erbe, aber auch die vielversprechende Zukunft des Ruhrgebiets erlebbar.“ In dieser Form kann es eine solche Veranstaltung nur in der Metropole Ruhr geben.

Im Zeichen der Kulturhauptstadt Europas
Die Nacht der Industriekultur bespielt Orte der Arbeit und des Wandels überall im Ruhrgebiet. Sie nimmt die dezentrale Struktur der Region auf und führt sie in einem großen gemeinsamen Kulturfest zusammen. Mit diesem Format lebt die ExtraSchicht den vernetzenden Gedanken der Kulturhauptstadt Europas 2010 seit Jahren vor. Das Leitmotiv von RUHR.2010 „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel“ wird hier ganz anschaulich und greifbar. „Bei der ExtraSchicht wird das Ruhrgebiet schon als einzige facettenreiche Metropole erlebbar: polyzentrisch, unkonventionell, innovativ und mit einer starken kulturellen Klammer. Genau so werden auch die Gäste aus ganz Europa die Region im Kulturhauptstadtjahr erleben“, erläutert Fritz Pleitgen, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. 2010 wird die ExtraSchicht das Sommerfest der Kulturhauptstadt sein – und schon in diesem Jahr bietet sie eine spannende Vorschau auf das, was Kulturfans im nächsten Jahr erwartet. An verschiedenen Spielorten werden Projekte von RUHR.2010 im Kleinen zu sehen sein, unter anderem am Welterbe Zollverein in Essen und im Gelsenkirchener Nordsternpark.

Mit Bus und Bahn durch die Nacht
Bei der ExtraSchicht ist die ganze Region in Bewegung. Mobil sind die Besucher im dichten Takt des eigens für diese Nacht eingerichteten Shuttlebusnetzes. 18 ES-Linien chauffieren die Kulturfans von Spielort zu Spielort. Darüber hinaus wird das reguläre Nahverkehrsangebot verstärkt. Verantwortlich für das komplexe Mobilitätskonzept, das alle Spielorte anbindet, ist auch in diesem Jahr der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). „Unsere Busse und Bahnen sind ja längst Teil des Events“, weiß VRR-Vorstand Dr. Klaus Vorgang. „Sie sind Treffpunkt und Informationsbörse aufgeschlossener und kulturinteressierter Menschen, die sich auf den Wegen zwischen den Spielorten austauschen.“ Die Besucher sind mit dem ExtraSchicht-Ticket am 27. Juni ganztägig und am 28. Juni bis 7 Uhr morgens mobil. Für besondere Erlebnisse unterwegs sorgen historische Züge wie die der RuhrtalBahn, die zwischen Henrichshütte Hattingen und Zeche Nachtigall in Witten pendelt, der Schiffshuttle auf dem Rhein-Herne-Kanal oder auch die Fahrradshuttle-Angebote in Bochum sowie auf dem RuhrtalRadweg zwischen Zeche Theresia und Henrichshütte Hattingen.

Fünf Drehscheiben und fulminante Finalinszenierungen
Fünf Spielorte stehen als Drehscheiben im Zentrum der Nacht. Der Landschaftspark Duisburg-Nord, das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen, die Henrichshütte Hattingen, Emscherinsel Herne/ Umspannwerk Recklinghausen sowie der Zukunftsstandort PHOENIX West setzen sich mit besonderen Performances in Szene. Zudem sind sie die logistischen Dreh- und Angelpunkte der ExtraSchicht und erschließen alle 40 Spielorte. „Von der Klassiknacht im Hochofen über blühende Gärten im einstigen Hüttenwerk und Straßentheater-Darbietungen der Spitzenklasse bis zu reizvollen Wasserspielen und künstlerischen Zukunftsvisionen dürfen sich die Besucher auf zahlreiche Höhepunkte freuen“, verrät Erich Auch, künstlerischer Leiter der ExtraSchicht. Neben den Drehscheiben bieten auch andere Spielorte ein fulminantes Finale: Atemberaubende Inszenierungen mit Feuer, Licht, Tanz und Musik stehen rund um Mitternacht auch im Mülheimer MüGa-Park, auf der Dinslakener Zeche Lohberg, im Gelsenkirchener Nordsternpark und am Zukunftsstandort Ewald in Herten auf dem Programm.

Premiere bei der ExtraSchicht: Neue Spielorte
Neben zahlreichen Spielstätten, die regelmäßig zur ExtraSchicht ein vielseitiges Programm veranstalten, feiern einige neue Spielorte ihre Premiere bei der Nacht der Industriekultur: So hält mit dem SIGNAL IDUNA PARK in Dortmund der Fußball Einzug ins Kulturerlebnis – und das Angebot im BVB-Fußballtempel wird sicher nicht nur Fans von Schwarz-Gelb beeindrucken. Familienspaß verspricht das LEGOLAND® Discovery Centre im Duisburger Innenhafen, wo mit den bunten Steinen eifrig gebaut werden darf. Mit dem Theater an der Niebuhrg auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Concordia in Oberhausen lädt ein kultureller Geheimtipp zu einer Traumreise in Vergangenheit und Zukunft. Erstmals bereichert Dinslaken die Landkarte der ExtraSchicht: mit der Zeche Lohberg, die die Besucher gleich auf eine Kreativexpedition mitnimmt. Und auf der Emscherinsel stellt sich der Wandel des Emschertals in künstlerischer Form dar.

Früh buchen und sparen
Mit dem ExtraSchicht-Ticket haben Besucher Zugang zu allen 40 Spielorten in der Nacht der Industriekultur. Außerdem gilt es für den öffentlichen Nahverkehr sowohl im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), als auch im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) und im Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL). Bis zum 10. Mai sind die Tickets zum Frühbucherpreis von nur 10 Euro erhältlich. Danach werden im Vorverkauf Einzeltickets zum Preis von 12 Euro (ermäßigt 10 Euro) sowie das 4-Personen-Ticket für 40 Euro angeboten. An der Tageskasse der ExtraSchicht sind ausschließlich Einzeltickets für 16 Euro erhältlich. Ab sofort gibt es das aktuelle Programmheft zur diesjährigen ExtraSchicht: an allen Spielorten, Vorverkaufsstellen und zum Download unter www.extraschicht.de.

Starke Partner aus der Region
Für die ExtraSchicht ziehen viele Akteure der Metropole Ruhr an einem Strang. Nur so ist ein Event dieser Größenordnung überhaupt möglich. Vier Projektpartner sind unmittelbar an der Gestaltung der Kulturnacht beteiligt: RTG, RVR, VRR und RUHR.2010 GmbH sind als Projektgemeinschaft ein eingespieltes Team, das die ExtraSchicht beständig weiter entwickelt und sie jedes Jahr aufs Neue zu einem einmaligen Kulturerlebnis macht. Darüber hinaus wird die Nacht der Industriekultur aus der Wirtschaft unterstützt. Als Premiumpartner engagieren sich die Bochumer Privatbrauerei Moritz Fiege, die RWE AG sowie die RAG Montan Immobilien GmbH (vormals MGG). Als Medienpartner begleiten zudem der WDR und die WAZ das Kulturevent.

Projektleiter Extraschicht:

Ruhr Tourismus GmbH

Arne van den Brink
Centroallee 261
46047 Oberhausen

Fon 0208.89959-130
a.vandenbrink@ruhr-tourismus.de

 

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