Europäische Tourismuskonferenz: Vorbild Ruhrgebiet

Tourismus im Ruhrgebiet Vorzeigebeispiel für andere europäische Regionen
Thema bei Tourismuskonferenz der Europäischen Kommission in Madrid

 

In Zusammenarbeit mit der spanischen Ratspräsidentschaft veranstaltete die Europäische Kommission am 14. und 15. April in Madrid eine hochkarätig besetzte Konferenz, bei der eine neue strategische Vision für die Tourismuspolitik der Europäischen Union diskutiert wurde. Im Schwerpunkt-Thema „Nachhaltiger und Sozial Verantwortlicher Tourismus“ wurde die Metropole Ruhr als eins von zwei Best-Practice-Beispielen präsentiert. Der Geschäftsführer der Ruhr Tourismus GmbH, Axel Biermann, stellte dabei die Tourismus-Strategien der Region vor, die langfristige, positive Effekte für Besucher und Einheimische durch den Tourismus verfolgen.


„Im Zusammenhang mit RUHR.2010, Kulturhauptstadt Europas, fangen wir gerade erst an, im nationalen und internationalen Tourismus eine Rolle zu spielen. Indem wir uns von Anfang an um Nachhaltigkeit im ökologischen wie sozialen Bereich bemühen, können wir die Fehler vermeiden, die in anderen Regionen der Welt gemacht wurden“, sagte Biermann im Anschluss an die Konferenz. „Bei bewusster Planung kann der Tourismus in der Metropole Ruhr ein wichtiger Wirtschaftsfaktor werden, Standortvorteile schaffen und identitätsbildend wirken. Wir sind dabei auf einem sehr guten Weg.“


Auch andere Länder, wie zum Beispiel Polen, haben in vielen Regionen eine stark industrielle Vergangenheit, ähnlich der des Ruhrgebiets. Vertreter dieser Länder zeigten sich besonders interessiert an den Strategien und Maßnahmen in der Metropole Ruhr, um den Tourismus in ihren Regionen als Wirtschaftsalternative einbinden zu können.


Die Konferenz beinhaltete Themen wie Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltiger und Sozial Verantwortlicher Tourismus sowie Möglichkeiten zur Stärkung des Image von Europa als Reiseziel. Teilnehmer waren Minister, Staatssekretäre und Vertreter von staatlichen wie privaten Tourismusorganisationen aus den EU-Mitglieds- und Bewerberländern.

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