Duisburg
Duisburg – überraschend anders
Duisburg ist durch seine Randlage als westlichste Großstadt der Ruhrregion das Tor zum Ruhrgebiet und in umgekehrter Richtung das Tor zum Niederrhein. Hier findet man beides:
Industrie und idyllische Bergarbeitersiedlungen ebenso wie weite Auen, Seen und Wälder. Vor allem aber ist Duisburg eine aufstrebende Metropole - pulsierend, weltoffen, und in vielen Belangen moderner Urbanität wegweisend. Seit einigen Jahren wird Duisburg mehr und mehr von Touristen ‚entdeckt’. Die alljährlich veröffentlichten Übernachtungszahlen verzeichnen eine
kontinuierliche Steigerung. Jahr für Jahr.
Touristische Highlights
Der Sportpark Duisburg ist der größte zusammenhängende Sportpark Deutschlands. Zusammen mit der angrenzenden Sechs-Seen-Platte und dem Duisburger Stadtwald bildet er eine der wichtigsten Grün- und Erholungsflächen der Stadt. Während die Sechs-Seen-Platte als größtes
Naherholungsgebiet der Region vor allem der relaxten Freizeitgestaltung gewidmet ist, präsentiert sich der Sportpark immer wieder auch als Gastgeber internationaler sportlicher Großveranstaltungen wie zum Beispiel Kanu Weltmeisterschaften. Aber auch der Sportpark öffnet sich mehr und mehr den heutigen touristischen Bedürfnissen. An den Ufern des Parallelkanals der Regattabahn wurde 2008 die Wasserwelt Wedau eröffnet, eine einzigartige Erlebnis-, Spiel- und Sportwelt. Unter anderem präsentiert sich hier einer der größten Hochseilklettergärten des Landes mit einer atemberaubenden 250m langen Seilrutsche über den Kanal. Dieses Ziel ist nicht alltäglich; der Landschaftspark Duisburg-Nord lässt staunen, entdecken und erleben. Hier präsentiert eine riesige, 200 Hektar große Industriebrache, die im Laufe von über fünfzehn Jahren ein völlig neues und einzigartiges Gesicht erhalten hat. Im Zentrum steht ein stillgelegtes Hüttenwerk der Thyssen AG, wo bis 1985 Roheisen erschmolzen wurde und dessen alte Industrieanlagen heute völlig neuartig und überraschend genutzt werden: Die ehemaligen Werkshallen sind für Kultur- und Firmenveranstaltungen hergerichtet, in einem alten Gasometer entstand Europas größtes künstliches Tauchsportzentrum, in Erzlagerbunkern wurden alpine Klettergärten geschaffen und ein erloschener Hochofen ist zum Aussichtsturm ausgebaut. So bietet der Landschaftspark zahlreiche Möglichkeiten für Freizeit, Erholung, Sport und Kultur. Es gibt einen industriegeschichtlichen Rundweg mit Informationen über das Gestern und Heute, viel gewachsene Natur, die sich ihr Terrain von der Industrie zurückerobert hat, Gärten, Wiesen und Wasserflächen. Besucher, für die sich auch Übernachtungsmöglichkeiten in einer Jugendherberge des gehobenen Standards anbieten, können das Gelände zu Fuß durchstreifen oder mit dem Fahrrad erkunden; ein Fahrradverleih ist vorhanden. Man kann sich allein durch den Landschaftspark bewegen oder sich bei einer Gruppenführung Industriegeschichte erläutern lassen. Kinder und Jugendliche begreifen den Park als gigantischen Abenteuerspielplatz. Es gibt eine Riesenröhrenrutsche durch zwei Erzbunker, eine offene Halle für Trendsportarten wie Skaten oder Beachvolleyball, viele Spielpunkte und sogar einen Lehr- und Lernbauernhof. Das touristische Highlight des Parks können Besucher abends an Wochenenden und Feiertagen erleben: dann taucht eine Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park das alte Hüttenwerk in ein faszinierendes Meer von Licht und Farbe. Und was das Beste ist: Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist jederzeit bei freiem Eintritt begehbar.
Der Innenhafen direkt hinter dem Duisburger Rathaus gelegen, war jahrelang eine ungenutzte, trostlose Speichermeile, bis er Anfang der 90er Jahre stadtplanerisch völlig umgewandelt wurde. Stararchitekt Lord Norman Foster konzipierte eine vom Wasser geprägte Büro- und Freizeitmeile,
die heute zu den beliebtesten Besuchermagneten der Region gehört. Zu den Verfechtern der Umwandlung gehörte damals ein Duisburger Lokalpolitiker, der heute zu den ganz großen der Tourismusbranche zählt. TUI-Chef Michael Frenzel hatte früh schon das Potential erkannt, das in
dieser innerstädtischen Brache steckte. Heute gilt der Innenhafen als Bürostandort erster Güte und die zahlreichen ufernahen Restaurants und Kneipen locken Besucher aus nah und fern. Hunderttausende drängen jährlich im Sommer zum Innenhafen, wenn der Startschuss zur Drachenboot-Funregatta fällt. Ein Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde beweist: Sie ist die größte Regatta dieser Art weltweit. Auch bei Kindern ist der Innenhafen äußert beliebt. Unter anderem auch, weil sich an seinem
Ufer das LEGOLAND Discovery Centre befindet. Der Erfolg des Innenhafens motivierte die Stadtplaner Duisburg mehr noch als bisher mit dem Wasser zu verbinden. So wurde 2008 der erste Abschnitt des Rheinparks eröffnet und in Ruhrort wird die Mercatorinsel zukünftig zu einer Bühne für Top-Events am Wasser. Das neue, junge Gesicht der Duisburger Innenstadt ist vor allem geprägt durch das CityPalais und das Forum, die beide Duisburgs zentrale Einkaufszone, die Königstraße, säumen. Das CityPalais beherbergt eine Shopping Mall, das modernste Casino Deutschlands und das Veranstaltungs- und Kongresszentrum Mercatorhalle. Die vielseitige Nutzbarkeit und die exzellente Akustik der Mercatorhalle ermöglichen es, dass hier an einem Tag die weltberühmten Duisburger Philharmoniker aufspielen und am nächsten Tag schon Tagungs- oder Kongressteilnehmer den Ausführungen des Podiums lauschen können.
Gleich neben dem CityPalais eröffnete 2008 das Forum. Es ist eines der größten innerstädtischen Einkaufszentren Deutschlands und seine einzigartige und ökologisch ausgetüftelte Architektur wurde inzwischen prämiert. Von der Dachterrasse aus hat man einen wunderbaren Blick auf die ‚schwebenden’ Rasenflächen des König-Heinrich-Platzes und auf das 1912 erbaute Theater der Stadt, dessen neoklassizistischer Stil einen eindrucksvollen Kontrast zur modernen geschwungenen Architektur des CityPalais ergibt. Die Neugestaltung hat zu einer starken Belebung der Innenstadt geführt. Bei schönem Wetter flanieren Tausende unter den Linden der Königstraße, vorbei an den von internationalen Künstlern geschaffenen unterschiedlichsten Brunnen. Duisburg wird als Einkaufstadt immer beliebter, auch bei Konsumenten aus dem Ausland, die ein Shoppingerlebnis gerne mit einem Stadtbummel verbinden wollen.
Touristische Tradition hat der 1934 als Tierpark gegründete Zoo Duisburg. Besonders beliebt sind die Delfinvorführungen und die in Deutschland einzigartigen Koalas. Auch die Fossa, das größte Raubtier Madagaskars, Wombat und Erdmännchen sind dort „Auge in Auge“ zu bestaunen. Sehr selten ist der Flussdelfin, den es außer in Venezuela oder in Duisburg sonst in keinem Zoo der Welt zu sehen gibt. Der 2008 geborene zweifache Gorillanachwuchs ist für den Zoo Duisburg eine kleine Sensation. International einen hervorragenden Ruf genießt das Wilhelm Lehmbruck Museum. Es zeigt nicht nur die Werke des Duisburger Bildhauers Wilhelm Lehmbruck, sondern gilt darüber hinaus als bedeutendes Zentrum internationaler Skulptur- und Objektkunst. Ebenso wie das Wilhelm
Lehmbruck Museum genießt auch das MKM Museum Küppersmühle bei Kunstinteressierten einen erstklassigen Ruf. Es ist das Zentrum der modernen und aktuellen Kunst. Bis 2010 wird das im Innenhafen gelegene Museum einen spektakulären Erweiterungsanbau erhalten, der das Gesicht der Stadt nachhaltig prägen wird. Anfang dieses Jahres eröffnete das Museum DKM und begeistert seither die Besucher mit überaus stilvoll präsentierten Ausstellungen mit dem Schwerpunkt Internationale
Gegenwartskunst und Kunstgewerbe aus Asien.
Das Kultur- und Stadthistorische Museum befasst sich vor allem mit der Stadtgeschichte Duisburgs und beherbergt u. a. eine bedeutende Sammlung zum Lebenswerk des Mathematikers und Kartografen Gerhard Mercator.
Einzigartig ist das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, das – wo sonst? – in Ruhrort seinen Sitz hat.
Der Duisburger Hafen ist der größte Binnenhafen der Welt. Er besitzt einen Seehafen-Status, da mit flussgängigen Seeschiffen im Linienverkehr Häfen in Europa, Afrika und im vorderen Orient bedient werden. Besonders eindrucksvoll lässt sich das riesige Areal mit den verschiedensten Umschlaggütern bei einer Hafenrundfahrt erkunden.
Für weitere Informationen: www.duisburg.de, www.duisburgnonstop.de, www.visitduisburg.
de, www.wasserweltwedau.de
RUHR.VISITORCENTER DUISBURG
Das RUHR.VISITORCENTER Duisburg ist das Herzstück der neu entstehenden touristischen Infrastruktur der Stadt. Neben der Museumslandschaft und den beliebten touristischen Highlights Landschaftspark Duisburg-Nord und Innenhafen wird die Stadt damit eine weitere Attraktion erhalten.
Zusammen mit Essen, Bochum, Oberhausen und Dortmund ist Duisburg eine der fünf Portalstädte der Metropole Ruhr und präsentiert sich im Jahr 2010 als »Hafen der Kulturhauptstadt«. Duisburg, die bedeutende Hafenstadt mit dem größten Binnenhafen der Welt, trägt im Kulturhauptstadtjahr dazu bei, das Bild des Ruhrgebiets zu erweitern, zu erneuern und kulturell zu fundieren. Als drittgrößte Stadt im Ruhrgebiet spielt Duisburg bei der Entstehung eines neuen touristischen Erlebnisraums eine wichtige Rolle. Das VISITORCENTER Duisburg vermittelt den Besuchern auf spielerische, interaktive Weise Informationen über die Stadt. Im Kulturhauptstadtjahr soll es den Besuchern auch die Orientierung in der Region erleichtern und sie einladen, die Metropole Ruhr zu entdecken.
Ergänzt wird das VISITORCENTER um zwei RUHR.INFOLOUNGE im
Binnenschifffahrtsmuseum in Ruhrort und Landschaftspark Duisburg-Nord und einen RUHR.INFOPOINT im Zoo. Die Besucher erhalten in der »Erfahrungszone« des VISITORCENTERS auf moderne Art umfassende Informationen über Duisburg und die gesamte Metropole. In der »Impressionszone«, gestaltet im Stil einer Lounge, können Gäste durch ein interaktives Fernrohr imaginär in die Region schauen und weitere touristische Stationen ansehen. Infotafeln und ein Touchscreen bieten zusätzlich die Möglichkeit zur Planung einer Tagesoder Mehrtagestour. Für die persönliche Ansprache sorgt das Team der Tourist Information in
bewährter Weise.
Adresse
RUHR.VISITORCENTER Duisburg
im CityPalais
Königstraße 39
47051 Duisburg
T. +49 (0)203 – 285 44 0
F. +49 (0)203 – 285 44 44
service@duisburg-marketing.de
www.duisburgnonstop.de
Duisburg Marketing GmbH, Landfermannstraße 6, 47051 Duisburg, www.duisburg-marketing.de
Bei Rückfragen: Siegmar Wyrwich, Telefon: 0203/283-3861, Telefax: 0203/283-2188, E-Mail: siegmar.wyrwich@duisburg-marketing.de
Pressemitteilung, Februar 2010
Presse / Öffentlichkeitsarbeit:
MKM
Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg
Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst ist eines der größten
deutschen Privatmuseen und liegt direkt im lebhaften Duisburger Innenhafen. Moderne Baukunst von Herzog & de Meuron trifft hier auf regionstypische Industriekultur. Das MKM zeigt jährlich drei bis vier wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und präsentiert mit der Sammlung Ströher eine der umfangreichsten Sammlungen deutscher Nachkriegskunst. Den Besucher erwartet auf rund 2.500 m² ein Rundgang durch mehrere Jahrzehnte herausragenden Kunstschaffens deutscher Künstler von internationalem Rang, darunter Georg Baselitz, K.O. Götz, Candida Höfer, Anselm Kiefer oder Gerhard Richter. Museum Küppersmühle: 1. Baselitz-Saal, 2. Treppenhaus, 3. Entwurf des Erweiterungsbaus von Herzog & de Meuron
Derzeit realisieren Herzog & de Meuron einen Erweiterungsbau mit rund 22 neuen Räumen und 2.000m² Ausstellungsfläche. Als ebenso radikale wie einfache Lösung wird ein leicht und transluzent wirkender Kubus als Erweiterung auf die historischen Getreidesilos aufgesetzt. Der monumentale Baukörper 'schwebt' in 36m Höhe teilweise frei über dem Boden und wird
als weithin sichtbares Wahrzeichen das Duisburger Stadtbild nachhaltig prägen. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2011 geplant.
Programm und Infos unter www.museum-kueppersmuehle.de.
MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst
Philosophenweg 55 | D-47051 Duisburg
Tel +49 / (0)203 / 30 19 48 -11 / -12
office@museum-kueppersmuehle.de
Öffnungszeiten: Mi 14-18h, Do/Sa/So/feiertags 11-18h, Fr nach Vereinbarung













