Facebook Twitter Instagram Pinterest You Tube Google Plus
English

Trinkhallenausstellungen der LWL-Industriemuseen

Der Geschichte und der Gegenwart der Trinkhallen im Ruhrgebiet widmen sich zwei Ausstellungen in den LWL-Industriemuseen. Dabei stehen die Entstehung der Trinkhallen als Verkaufsstellen für Mineralwasser zu Anfang der Industrialisierung im Fokus der Ausstellungen. Auch die spätere Weiterentwicklung zu Verkaufsstellen für Gelegenheitskäufe und die Bedeutung als kommunikatives Zentrum der Nachbarschaft und wichtigen Ort für soziale Kontakt werden in den Ausstellungen des LWL betont.

Häufig waren die ersten Buden an Werkstoren, in Siedlungen und an wichtigen, zentralen Verkehrsknotenpunkten gelegen. In den letzten Jahren mussten sie zunehmend in den Konkurrenzkampf mit Tankstellenshops und Supermärkten treten, aber ihre wichtige soziale Bedeutung ist bis heute, auch durch die Zeiten des Strukturwandels hinweg, behalten.

Eine Open-Air-Ausstellung im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover lieferte vom 14. August bis 2. Oktober 2016 tiefe Einblicke in die Vielfalt und die Originalität der Trinkhallen im Ruhrgebiet. Sowohl die Geschichte als auch die Gegenwart wurden gezeigt. Die Ausstattung und die Architektur der Buden im Ruhrgebiet wurden genauso vorgestellt wie die Betreiber und die Kunden der Trinkhallen.

Noch bis zum 26. März 2017: Die originale Trinkhalle von Emmy Olschewski steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Zum Wohl. Getränke zwischen Kultur und Konsum“, die vom 6. Mai 2016 bis zum 26. März 2017 in LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen zu sehen ist. Die Entwicklung der Trinkkultur und Kultgetränke im Ruhrgebiet werden in der Ausstellung genauer beleuchtet.

 

 

1. Tag der Trinkhallen
Mehr erfahren
Jahr der Trinkhallen

2016 ist das Jahr der Trinkhalle!

Mehr erfahren