Halde Rungenberg

Das Bild zeigt zwei aus Schutt bestehende Pyramiden auf dessen Spitze je ein Scheinwerfer installiert ist.Das Bild zeigt zwei aus Schutt bestehende Pyramiden auf dessen Spitze je ein Scheinwerfer installiert ist.

Halde Rungenberg, Foto: RTG / Jochen Schlutius

Die Halde Rungenberg ist die Hinterlassenschaft der Zechen Hugo und Ewald in Gelsenkirchen. Sie ist ein Berg mit zwei Gipfeln und hebt sich gestalterisch dadurch von allen anderen Halden im Ruhrgebiet deutlich ab.

 

Der größte Teil der Halde ist begrünt, ihr Aufgang über eine 300 Stufen lange Treppe ist von Bäumen gesäumt. Erreichen Sie das Ende der Treppe so ist am Tag die Sicht frei auf zwei aus Schutt bestehende Pyramiden, die durch ein Tal voneinander getrennt sind. Durch eine Scheinwerferinstallation wird nachts der Eindruck von nur einer Pyramide geweckt.

Entworfen wurde die Installation von den Künstlern Klaus Noculak und Hermann EsRichter im Jahr 1999 und trägt den Namen „Nachtzeichen“. Intention der künstlerischen Gestaltung ist die Akzentuierung der unnatürlichen Entstehungsweise der Anhöhe.

Wenige hundert Meter entfernt befindet sich ein weiteres Kunstwerk derselben Künstler mit dem Namen „Schienenplateau“. Durch die relativ gering gehaltene Bepflanzung  bietet sich ein guter Ausblick über Gelsenkirchen, die Siedlung Schüngelberg oder die Veltins-Arena auf Schalke.

 

Sehenswertes:
„Nachtzeichen“ und „Schienenplateau“ von Hermann EsRichter und Klaus Noculak, Siedlung von Rolf Keller

Anschrift:
Holthauser Straße oder Schaffrathstraße, 45897 Gelsenkirchen

Anreise mit Bus und Bahn:
200 m bis zur Haltestelle "Emil-Zimmermann-Allee", Gelsenkirchen

Geodaten: 51° 33′ 42.84″ N, 7° 2′ 27.6″ E

 

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