Halde Schwerin

Kleine Halde ganz groß. Unter diesem Motto könnte die größte Anhöhe der Stadt Castrop-Rauxel stehen. Die großen Besucherströme bleiben hier aus, aber gerade das macht einen Besuch der Halde Schwerin so besonders und ist für die Ersterkundung der Halden im Ruhrgebiet empfehlenswert.

 

Ein Besuch des benachbarten Zechengeländes der Zeche Erin und der Siedlung Schwerin bieten sich ebenfalls an. Bei der Begehung der Siedlung begibt man sich auf eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit, denn hier lässt sich das Leben zu Zeiten des Bergbaus noch gut beim Schlendern entlang der erhaltenen Zechenhäuser nachempfinden.

Auf der Halde selber gibt es großes zu sehen: auf 147 m ü. NN finden Sie einen „Sonnenuhr“, installiert von Jan Bormann, mit der sich die aktuelle Ortszeit bestimmen lässt. Hervorgegangen ist diese Idee 1993 aus einer Ideenwerkstatt, an der Bürger, Planer und Künstler beteiligt waren. Vier Wege, gefertigt aus unterschiedlichen Materialien, führen hinauf zum Gipfel der Halde. Sie sind genau nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet und bilden das sogenannte „Geo-Kreuz“.

Die Halde wird  von einer ausgeprägten, industrietypischen Flora und Fauna geschmückt. Hier und da finden Sie eine Lichtung die Sie dazu einlädt hindurchzublicken und den Dortmunder Florianturm, die Hügellandschaft des Sauerlands, die Halde Hoheward oder die Zeche Erin zu entdecken. Wer sich vor dem Aufgang scheut, der findet auch künstlerische Elemente am Boden gelegen. Der „Wassertempel“ von Peter Strege oder die „Sinuspergola“ von Klaus Corzilius sind einen Besuch wert.

 

Sehenswertes:
"Sonnenuhr" und "Geokreuz" von Jan Bormann, "Wassertempel" von Peter Strege, "Sinuspergola" von Klaus Corzilius, Zechengelände der Zeche Erin, Siedlung Schwerin

Anschrift:
Bodelschwingher Straße, 44577 Castrop-Rauxel

Anreise mit Bus und Bahn:
2,9 km bis Castrop-Rauxel Merklinde
500 m bis zur Haltestelle "Overbergstraße", Castrop-Rauxel

Geodaten: 51° 32′ 45.6″ N, 7° 20′ 13.2″ O

 

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